Mit 40 oder 50 zu spät? Finanzexperte sieht in der Vorsorge noch große Spielräume

Nicht der Kontostand zählt, sondern die Richtung
Honorarberater Davor Horvat verschiebt den Blick von der Vermögenshöhe auf den eingeschlagenen finanziellen Kurs.
Mark

Worum geht es in dem Beitrag im Kern?

Mimi

Um die Sorge vieler Vierzigjähriger, sie hätten beim Vermögen schon zu viel verpasst. Davor Horvat sagt: Entscheidend ist nicht, wie viel man hat, sondern ob man auf dem richtigen Weg ist.

Mark

Und was heißt das praktisch?

Mimi

Man schaut auf Konto, Depot und Rentenbescheid und fragt, ob Lücken bestehen. Bis zu 27 Arbeitsjahre blieben nach Horvat, um sie zu schließen.

Luke

Die 27 Jahre sind aber ein Höchstwert, kein Versprechen. Es hängt davon ab, wann jemand tatsächlich in Rente geht.

Mark

Spielt es eine Rolle, wer das sagt?

Mimi

Horvat arbeitet als Honorarberater. Sein Unternehmen Honorarfinanz wird nur von Kunden bezahlt und bekommt keine Provisionen für vermittelte Produkte.

Luke

Das ist ein relevanter Hinweis auf Unabhängigkeit vom Produktverkauf. Trotzdem bleibt es seine Einschätzung, keine belegte Prognose.

Mark

Was erfahren wir über konkrete Schritte?

Luke

Im frei lesbaren Teil fast nichts. Der Rest steht hinter der Bezahlschranke, deshalb lässt sich dazu hier nichts bestätigen.

Mimi

Die Botschaft ist trotzdem klar: Auch mit 40 oder 50 ist es nicht zu spät, die Finanzen zu ordnen.

  • Der Blick auf Kontostand und Rentenbescheid löst bei vielen die Sorge aus, schon zu spät dran zu sein.
  • Horvat setzt dieser Unruhe die Gegenfrage entgegen: Ist der Kurs stimmig, auch wenn das Polster noch klein ist?
  • Mit bis zu 27 verbleibenden Arbeitsjahren sieht er Spielraum, Lücken zu schließen und Vermögensentscheidungen neu zu treffen.
  • Die konkreten Schritte liegen hinter der Bezahlschranke, sodass Leser vorerst auf eine Haltung statt auf einen Fahrplan treffen.

Mit vierzig Jahren verdichten sich die Fragen nach Ruhestand und Sicherheit oft zu einem stillen Kassensturz über Konto, Depot und Rentenbescheid. Davor Horvat, Honorar-Anlageberater, der allein von seinen Kunden bezahlt wird, setzt dagegen eine andere Maßstabsfrage: nicht wie viel angespart wurde, sondern in welche Richtung sich die eigene Vorsorge bewegt. Er verweist auf bis zu 27 Arbeitsjahre, in denen Lücken noch zu schließen sind, und richtet seine Botschaft ausdrücklich auch an Menschen um die fünfzig. Belegt ist damit vor allem eine Haltung, keine Gewissheit über den künftigen Lebensstandard.

Wer mit vierzig auf sein Konto, sein Depot und seinen Rentenbescheid blickt, fragt sich meist, ob das Ersparte für ein gutes Leben im Alter reicht und ob die Anlagestrategie stimmt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat dazu den Honorar-Anlageberater Davor Horvat befragt, der den Blick von der Summe auf die Richtung lenken möchte.

Horvats Unternehmen Honorarfinanz lebt ausschließlich von Kundenhonoraren und nimmt keine Provisionen für vermittelte Produkte. Dadurch, so die Einordnung, finanziert sich seine Beratung nicht über den Verkauf bestimmter Produkte.

Sein Kernsatz lautet: Entscheidend ist nicht, was bis vierzig angespart wurde, sondern ob man finanziell auf dem richtigen Weg ist. Er beziffert den verbleibenden Spielraum mit bis zu 27 Arbeitsjahren, in denen sich Lücken schließen und Vermögensentscheidungen treffen lassen. Das Wort „bis zu“ markiert dabei einen Höchstwert, der vom persönlichen Renteneintritt abhängt.

Die Botschaft richtet sich auch an Menschen um die fünfzig: Es sei nicht zu spät, die Finanzen zu ordnen. Welche Schritte dazugehören, bleibt im frei zugänglichen Teil offen. Wer seine Lage prüfen möchte, kann mit Konto, Depot und Rentenbescheid beginnen und so erkennen, ob der eigene Kurs zum gewünschten Leben im Alter passt.

Wer mit 40 Jahren auf sein Konto, sein Depot und den Rentenbescheid schaut, stellt sich meist dieselben Fragen: Reicht das, um im Alter gut zu leben? Habe ich die richtige Anlagestrategie gewählt? Und sollte ich mich überhaupt intensiver mit meinen Finanzen beschäftigen? Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat dazu einen Finanzexperten befragt, der den Blick auf diese Fragen verschieben möchte.

Davor Horvat ist Honorar-Anlageberater. Sein Unternehmen Honorarfinanz wird ausschließlich von den Kunden bezahlt, Provisionen für vermittelte Finanzprodukte erhält es nicht. Das ist für seine Einordnung relevant, weil sich seine Beratung dadurch nicht über den Verkauf bestimmter Produkte finanziert.

Horvats zentrale Aussage lautet: Die Frage sollte nicht sein, wie viel Vermögen man bis 40 angespart hat. Entscheidend sei, ob man finanziell auf dem richtigen Weg ist. Nicht der Kontostand an einem Stichtag zählt demnach, sondern die Richtung, in die sich die eigene Vorsorge entwickelt.

Den Spielraum dafür beziffert Horvat mit einer konkreten Zahl: In bis zu 27 Arbeitsjahren könne man noch einiges erreichen, finanzielle Lücken schließen und die richtigen Entscheidungen für das eigene Vermögen treffen. Wer mit 40 beginnt, hat also nach seiner Rechnung noch eine lange Phase vor sich, in der sich etwas verändern lässt. Das Wort „bis zu“ macht dabei deutlich, dass es sich um einen Höchstwert handelt, der vom persönlichen Renteneintritt abhängt.

Die Überschrift des Beitrags weitet den Blick auf Menschen um die 50 aus. Auch für sie lautet die Botschaft, dass es nicht zu spät sei, die Finanzen zu ordnen. Welche Schritte genau dazugehören, geht aus dem frei zugänglichen Teil des Textes nicht hervor; der Rest des Artikels liegt hinter der Bezahlschranke von FAZ+.

Belegt ist damit vor allem die Haltung eines Beraters, nicht eine Prognose. Wer seine Lage prüfen will, kann bei Konto, Depot und Rentenbescheid anfangen. Dort zeigt sich, ob und wo Lücken bestehen, und ob der eigene Kurs zum gewünschten Leben im Alter passt.

Die Frage sollte nicht sein, wie viel Vermögen man bis 40 angespart hat, sondern ob man finanziell auf dem richtigen Weg ist.
— Davor Horvat, Honorar-Anlageberater
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