Kreta beginnt Aufräumarbeiten nach verheerenden Regenfällen

Ein 80-jähriger Viehzüchter starb; vier Touristen und ein Taxifahrer wurden von einem Sturzbach mitgerissen, konnten sich aber retten; acht Nationalpark-Mitarbeiter steckten in der Samaria-Schlucht fest.
440 Millimeter Regen in zwei Tagen – fast die halbe Jahresmenge
Auf der Lasithi-Hochebene offenbarte sich das Ausmaß des Unwetters in einer einzigen Messung.
Mark

Was hat diese Regenfälle so verheerend gemacht – war es nur die Menge oder auch die Geschwindigkeit?

Mimi

Beides. 440 Millimeter in zwei Tagen ist extrem, aber der Schlüssel ist, dass das die halbe Jahresmenge ist. Die Böden können das nicht aufnehmen. Alles wird zu Sturzfluten.

Luke

Wir wissen, dass 440 Millimeter auf der Lasithi-Hochebene fielen – aber wie sieht es in anderen Teilen Kretas aus? Die Quelle nennt nur diese eine Messung.

Mark

Und der 80-jährige Viehzüchter – was genau ist passiert?

Mimi

Das ist noch unklar. Die Behörden untersuchen noch, wie er gestorben ist. Es könnte Ertrinken sein, könnte aber auch etwas anderes sein.

Luke

Das ist wichtig zu sagen: Wir wissen, dass er tot aufgefunden wurde, aber die genaue Todesursache ist noch nicht geklärt. Das sollte man nicht vermischen.

Mark

Wie viele Menschen sind insgesamt betroffen?

Mimi

Die Quelle nennt keine Gesamtzahl. Wir wissen von einzelnen Vorfällen – die fünf im Taxi, die acht Nationalpark-Mitarbeiter, Touristen, die evakuiert wurden – aber keine Gesamtzahl der Betroffenen.

Luke

Das ist eine echte Lücke. Wie viele Menschen wurden evakuiert? Wie viele Häuser sind beschädigt? Das wissen wir nicht.

Mark

Was passiert jetzt?

Mimi

Die Regierungsdelegation bewertet die Schäden. Schulen bleiben geschlossen. Landwirte bereiten Anträge auf Entschädigungen vor. Das Wetter bessert sich.

Luke

Und das ist auch das Wichtigste: Die unmittelbare Gefahr ist vorbei. Jetzt geht es um Wiederaufbau und finanzielle Hilfe.

  • Innerhalb von nur zwei Tagen fiel auf der Lasithi-Hochebene fast die Hälfte des gesamten Jahresniederschlags – ein Unwetter von außergewöhnlicher Wucht traf die Insel.
  • Rettungskräfte arbeiteten seit Donnerstag ohne Pause: Menschen wurden aus überfluteten Häusern befreit, Autofahrer aus ihren Fahrzeugen geborgen, Touristen in Sicherheit gebracht – ein 80-jähriger Viehzüchter jedoch nicht mehr lebend.
  • Ein Sturzbach riss im Südosten ein Taxi mit drei Touristen und ihrem Fahrer mit sich; nur weil das Fahrzeug an einer Böschung hängenblieb, konnten sich alle fünf retten.
  • Schulen bleiben geschlossen, Landwirte bereiten Entschädigungsanträge vor, und ganze Gemeinden stehen vor dem Beginn einer langen Aufräumarbeit.
  • Das Wetter hat sich deutlich gebessert – keine weiteren schweren Regenfälle sind in Sicht, und die Insel kann nun langsam beginnen, sich zu erholen.

Kreta, eine Insel, die seit Jahrtausenden zwischen Meer und Himmel liegt, wurde in diesen Oktobertagen von einer Wassermasse heimgesucht, die in zwei Tagen fast die halbe Jahresmenge an Regen brachte. Straßen versanken, Häuser wurden beschädigt, ein alter Viehzüchter verlor sein Leben – und eine ganze Gemeinschaft steht nun vor der stillen, schweren Arbeit des Wiederaufbaus. Während eine Regierungsdelegation die Insel bereist, um Schäden zu erfassen und Hilfe zuzusagen, erinnert das Ausmaß der Verwüstung daran, wie verletzlich selbst vertraute Landschaften gegenüber der Gewalt der Natur bleiben.

Auf Kreta beginnt nach tagelangen sintflutartigen Regenfällen die mühsame Rückkehr zur Normalität. Straßen standen unter Wasser, Häuser wurden beschädigt, und das Leben von Tausenden Menschen wurde auf den Kopf gestellt. Eine Regierungsdelegation reist heute auf die Insel, um das Ausmaß der Schäden zu erfassen und den am stärksten betroffenen Gemeinden Unterstützung zuzusagen.

Die Wucht des Unwetters lässt sich in Zahlen fassen: Auf der Lasithi-Hochebene im Osten der Insel fielen in nur zwei Tagen rund 440 Millimeter Regen – fast die Hälfte der üblichen Jahresmenge. Rettungskräfte waren seit Donnerstag im Dauereinsatz, befreiten Menschen aus überfluteten Gebäuden und Fahrzeugen. Ein 80-jähriger Viehzüchter wurde tot aufgefunden; die Umstände seines Todes werden noch untersucht. Im Südosten riss ein Sturzbach ein Taxi mit drei Touristen und ihrem Fahrer mit – das Fahrzeug blieb an einer Böschung hängen, alle fünf konnten sich retten. In der Samaria-Schlucht saßen acht Nationalpark-Mitarbeiter eingeschlossen fest.

Die Folgen werden noch Wochen spürbar bleiben. Schulen in mehreren Gemeinden bleiben vorerst geschlossen, landwirtschaftliche Flächen verwandelten sich in Schlammmeere, und Landwirte bereiten bereits Anträge auf staatliche Hilfen vor. Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Das Wetter hat sich deutlich gebessert, weitere schwere Regenfälle sind nicht zu erwarten – und damit kann die Insel beginnen, sich von dieser Katastrophe zu erholen.

Auf Kreta beginnt die Aufräumarbeit nach Tagen sintflutartiger Regenfälle, die Straßen unter Wasser setzten, Häuser beschädigten und das Leben von Tausenden durcheinanderbrachten. Eine Regierungsdelegation macht sich heute auf den Weg zur griechischen Insel, um das Ausmaß der Verwüstung zu erfassen und den am schlimmsten betroffenen Gemeinden Hilfe zuzusagen. Für die Menschen vor Ort beginnt nun die lange Arbeit, ihre Häuser, ihre Felder und ihr Leben wieder herzustellen.

Die Wassermassen der letzten Tage haben ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Seit Donnerstag rückten Rettungskräfte immer wieder aus – um Menschen aus überfluteten Gebäuden zu befreien, um Autofahrer aus ihren Fahrzeugen zu bergen, um Touristen in Sicherheit zu bringen. Die Behörden mussten auch einen 80-jährigen Viehzüchter bergen, der nicht lebend gefunden wurde; die Umstände seines Todes werden noch untersucht.

Die Zahlen zeigen die Wucht des Unwetters. Auf der Lasithi-Hochebene, einem fruchtbaren Hochlandbecken im Osten der Insel, fielen innerhalb von nur zwei Tagen etwa 440 Millimeter Regen. Das ist fast die Hälfte der jährlichen Niederschlagsmenge, die in dieser Region normalerweise zwischen 700 und 900 Millimetern liegt. Thodoris Ninos, der Leiter der Entwicklungsorganisation für Kreta, bestätigte diese Zahlen. Im Südosten der Insel riss ein Sturzbach ein Taxi mit drei Touristen und ihrem Fahrer mit sich. Das Fahrzeug blieb an einer Böschung hängen – alle fünf Insassen konnten sich retten.

Auch in der Samaria-Schlucht, einem beliebten Wanderziel für Urlauber, spielte sich ein Drama ab. Acht Mitarbeiter des Nationalparks wurden durch die heftigen Regenfälle dort eingeschlossen und konnten zunächst nicht evakuiert werden. Im Hafen von Chania schlugen riesige Wellen gegen die Restaurants an der Strandpromenade. Landwirtschaftliche Flächen verwandelten sich in Schlammmeere. Autos und Tiere wurden von den Fluten fortgerissen – ein wirtschaftlicher Schlag für eine Region, die ohnehin von der Landwirtschaft lebt.

Die Folgen werden noch Wochen andauern. Mehrere Gemeinden halten ihre Schulen zum Wochenstart geschlossen, weil die Infrastruktur noch zu beschädigt ist. Landwirte bereiten bereits Anträge auf Hilfen und Entschädigungen vor. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Das Wetter hat sich deutlich gebessert. Weitere schwere Regenfälle sind nicht in Sicht. Damit können die Aufräumarbeiten voranschreiten, und die Insel kann beginnen, sich von dieser Katastrophe zu erholen.

Die Niederschlagsmenge liegt normalerweise im Jahr zwischen 700 und 900 Millimetern
— Thodoris Ninos, Leiter der Entwicklungsorganisation für Kreta
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