In Mexiko-Stadt hat der siebenmalige Weltmeister Lewis Hamilton im Ferrari überraschend die Pole-Position erobert, und mit ihr rückt ein Moment ins Licht, der die lange Geschichte des Sports in sich trägt: Ein Veteran findet nach Jahren wieder den Weg nach vorn. Im Hintergrund bereitet sich der junge Kimi Antonelli darauf vor, am Sonntag möglicherweise schon den Titel zu gewinnen, wobei ihm bereits ein neunter Platz genügt. Die Entscheidung über seine Krönung ist damit weniger eine Frage des Tempos als eine der Geduld und der Gelassenheit.
Hamilton holt Pole in Mexiko – Antonelli im Qualifying deutlich geschlagen
Hamilton holt die erste Ferrari-Pole – Antonelli bleibt Platz neun zum Titel
Hamilton auf Pole, das hatte kaum jemand erwartet. Was heißt das für das Rennen?
Für Antonelli macht es die Krönung ein wenig schwerer, aber nicht viel. Er startet als Vierter, und Platz neun reicht ihm.
Und wenn Hamilton oder Russell gewinnt?
Dann bleibt die Entscheidung offen, zumindest rechnerisch. Gewinnt keiner von beiden, ist Antonelli Champion.
Wichtig ist die Unterscheidung: Die Bedingung mit Platz neun gilt laut Bericht in jedem Fall. Ob Antonelli im Rennen tatsächlich Punkte holt, ist offen.
Hamilton sagte, er wisse nicht, was er sagen solle. Wie groß ist die Pole für ihn?
Die letzte war im Juli 2023, es ist seine 105. und die erste im Ferrari. Das ist schon ein Einschnitt.
Eine Pole ist aber noch kein Sieg. Was im Rennen passiert, sagt der Bericht nicht.
Und Wolffs Aussage, die WM spiele keine Rolle?
Das ist seine Darstellung im Sky-Interview. Wie das Team intern wirklich damit umgeht, können wir nicht überprüfen.
The Pulse
- Hamilton stellt im Ferrari eine Überraschung auf die Pole und beendet eine dreijährige Durststrecke am Samstagnachmittag.
- Antonelli startet nur von Platz vier und muss sich im Rennen gegen die Spitze behaupten, während der Titel in greifbarer Nähe liegt.
- Mercedes-Teamchef Wolff gibt Gelassenheit vor: Das WM-Thema bleibe aus den Gesprächen heraus, der Fokus liege auf dem kommenden Rennen.
- Schon Platz neun am Sonntag würde den Titel sichern, nur ein Sieg von Hamilton oder Russell könnte die Entscheidung noch hinauszögern.
- Antonellis Chance auf den jüngsten Weltmeistertitel der Formel-1-Geschichte entscheidet sich am Sonntag um 21.00 Uhr MEZ.
In Mexiko-Stadt hat der siebenmalige Weltmeister Lewis Hamilton im Ferrari überraschend die Pole-Position erobert, und mit ihr rückt ein Moment ins Licht, der die lange Geschichte des Sports in sich trägt: Ein Veteran findet nach Jahren wieder den Weg nach vorn. Im Hintergrund bereitet sich der junge Kimi Antonelli darauf vor, am Sonntag möglicherweise schon den Titel zu gewinnen, wobei ihm bereits ein neunter Platz genügt. Die Entscheidung über seine Krönung ist damit weniger eine Frage des Tempos als eine der Geduld und der Gelassenheit.
Am Samstag in Mexiko-Stadt hat Lewis Hamilton im Qualifying die Bestzeit gesetzt und damit viele überrascht. Für Ferrari ist es die erste Pole dieser Saison, für Hamilton selbst die 105. insgesamt und die erste im italienischen Traditionsrennstall seit Juli 2023. Sichtlich bewegt sagte er, er wisse gar nicht, was er sagen solle.
Neben ihm steht Mercedes-Pilot George Russell in der ersten Reihe. Beide sind die einzigen, die dem WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli rechnerisch noch gefährlich werden können. Antonelli selbst reichte es nur für Platz vier, doch seine Lage bleibt komfortabel: Schon Rang neun im Rennen am Sonntag würde ihm die vorzeitige Krönung bringen.
Mit 20 Jahren wäre er der jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte, deutlich vor Sebastian Vettel, der 2010 bereits 23 war. Teamchef Toto Wolff betonte, das WM-Thema spiele im Team keine Rolle; Antonelli lasse den Druck gar nicht erst aufkommen.
Aus deutscher Sicht startet Nico Hülkenberg von Position elf. Am Sonntag entscheidet sich, ob Antonelli schon in Mexiko Weltmeister wird.
Am Samstag in Mexiko-Stadt hat Lewis Hamilton im Qualifying die Bestzeit gesetzt – und damit selbst für eine Überraschung gesorgt. Der Rekordweltmeister steht im Ferrari auf der Pole-Position für den Großen Preis von Mexiko. Für Ferrari ist es die erste Pole dieser Saison.
Für Hamilton selbst ist es die erste Pole für den italienischen Traditionsrennstall. Zuletzt war er im Juli 2023 am Samstag ganz vorn, seither sind mehr als drei Jahre vergangen. Es ist seine 105. Pole-Position. „Das fühlt sich fantastisch an. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, sagte er nach dem Qualifying.
Neben ihm in der ersten Reihe steht Mercedes-Pilot George Russell. Hamilton und Russell sind die beiden einzigen Fahrer, die dem WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli rechnerisch noch gefährlich werden können. Antonelli konnte im Qualifying nicht mit der Spitze mithalten und geht von Platz vier ins Rennen.
Trotzdem ist seine Lage mehr als komfortabel. Im Rennen am Sonntag, das um 21.00 Uhr MEZ beginnt und bei Sky übertragen wird, reicht ihm in jedem Fall Platz neun für die vorzeitige Krönung. Gewinnen weder Hamilton noch Russell, gehört der Titel ihm ohnehin. Holt Antonelli selbst mindestens zwei Punkte, ist ebenfalls alles klar.
Der Titel wäre schon im fünftletzten Saisonrennen entschieden. Mit 20 Jahren wäre Antonelli der mit Abstand jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Der bisherige Rekordhalter Sebastian Vettel war bei seinem ersten Triumph im Jahr 2010 bereits 23.
Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagte bei Sky, das Thema WM spiele in den Gesprächen im Team keine Rolle. Antonelli habe die Einstellung, den Druck gar nicht erst hochkommen zu lassen und sich auf die kurzfristige Arbeit zu konzentrieren.
Aus deutscher Sicht startet Nico Hülkenberg aus Emmerich von Position elf. Der Japaner Ryo Hirakawa, der kurzfristig das Haas-Cockpit von Esteban Ocon übernommen hatte, wurde 19. Die Gründe für den Fahrerwechsel wurden öffentlich nicht genannt.
Am Sonntag entscheidet sich, ob Antonelli schon in Mexiko Weltmeister wird. Nur ein Sieg von Hamilton oder Russell hält die Entscheidung noch offen.
Notable Quotes
Das fühlt sich fantastisch an. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.— Lewis Hamilton
Das Thema WM spielt bei uns in den Gesprächen keine Rolle.— Toto Wolff, Mercedes-Teamchef, bei Sky