Mutter tot, Tochter vermisst: Bei Bella Coola wird ein Grizzlybär verdächtigt

Eine 19-jährige Wanderin gilt als vermisst, ihre Mutter Jenny B. wurde tot aufgefunden.
Die 19-jährige Tochter wird weiterhin vermisst.
Nach dem Fund der Leiche von Jenny B. bei Bella Coola fehlt von ihrer Tochter jede Spur.
Mark

Eine Leiche ist gefunden, die Tochter fehlt noch. Was ist gesichert?

Mimi

Dass Jenny B. tot ist und ihre 19-jährige Tochter vermisst wird. Beide waren wandern, ein Suchtrupp fand die Leiche bei Bella Coola.

Luke

Und der Bär? Das ist bisher eine Vermutung der Behörden. Als wahrscheinlich gilt ein Grizzly-Angriff, bestätigt ist er nach dem, was vorliegt, nicht. Die genauen Umstände sind ungeklärt.

Mark

Warum erwähnt Samuel Schooner das vergangene Jahr?

Mimi

Im November 2025 griff in Bella Coola ein Grizzly eine Grundschulklasse an. Mehrere wurden schwer verletzt, zwei kritisch. Die Gemeinde trägt das noch mit sich.

Luke

Wichtig: Dass es derselbe Bär war, steht nirgends. Der Bär von 2025 wurde nie gefunden, mehr wissen wir nicht. Eine Verbindung wäre reine Spekulation.

Mark

Wie viele Bären gibt es dort?

Mimi

Schätzungen zufolge rund 16.000 in Britisch Columbia.

Luke

Eine Schätzung, kein Zählergebnis, und sie sagt nichts über die Lage rund um Bella Coola aus.

Mark

Was kommt als Nächstes?

Mimi

Die Suche nach der 19-Jährigen und die Klärung der Todesumstände. Ob sich der Umgang mit Bärenbegegnungen ändert, ist offen.

  • Eine Suche in der Wildnis endet mit einem Fund, der die Hoffnung auf ein gemeinsames Wiedersehen zerreißt.
  • Die 19-jährige Tochter bleibt verschollen, während die Behörden in den Wäldern nach Antworten suchen.
  • Ein Grizzly steht im Verdacht, doch die genauen Umstände des Todes sind noch nicht geklärt.
  • Die Gemeinde Bella Coola erlebt nur ein Jahr nach dem Angriff auf eine Schulklasse erneut Schrecken und Trauer.

Ein Tod in der weiten Wildnis British Columbias erinnert daran, wie dünn die Linie zwischen dem Abenteuer des Wanderns und der Gewalt der Natur sein kann. Bei Bella Coola, einem kleinen Ort zwischen Seen und Bergen, haben Suchtrupps die Leiche der Mutter Jenny B. gefunden, während ihre 19-jährige Tochter weiterhin verschollen bleibt. Die Behörden vermuten einen Grizzlybären hinter dem Geschehen, doch die genauen Umstände sind noch ungeklärt. Der Vorfall steht in einer Reihe mit einem Angriff auf eine Schulklasse im vergangenen November, der die Gemeinde bis heute prägt.

Bei der Suche nach zwei Wanderinnen in der kanadischen Wildnis hat ein Suchtrupp eine Leiche entdeckt. Es handelt sich um Jenny B., die mit ihrer 19-jährigen Tochter unterwegs war. Von der jungen Frau fehlt weiterhin jede Spur.

Der Fund liegt nahe Bella Coola in British Columbia, einem Ort mit rund 2100 Einwohnern, etwa 700 Kilometer nordwestlich von Vancouver. Die Gegend ist ein Paradies für Wanderer und Kajakfahrer, doch sie ist auch Lebensraum für Grizzlybären. Die Behörden halten einen Angriff eines solchen Tieres für wahrscheinlich, bestätigt ist das jedoch nicht.

Der Nuxalk-Vertreter Samuel Schooner sprach von dem Trauma, das solche Ereignisse bei den Familien und in der ganzen Gemeinde auslösen. Seine Worte erinnerten an November 2025, als ein Grizzly in Bella Coola eine Grundschulklasse angriff. Mehrere Kinder und Lehrer wurden schwer verletzt, der Bär blieb unauffindbar.

Offen ist nun, ob die Behörden nach zwei solchen Vorfällen binnen eines Jahres den Umgang mit Bärenbegegnungen neu bewerten. Vorerst gilt der Fokus der Suche der verschollenen 19-Jährigen.

Bei der Suche nach zwei vermissten Wanderinnen in der kanadischen Wildnis hat ein Suchtrupp eine Leiche entdeckt. Es handelt sich um Jenny B., die gemeinsam mit ihrer 19-jährigen Tochter unterwegs war. Die junge Frau wird weiterhin vermisst. Das berichten die Behörden und kanadische Medien.

Der Fund liegt in der Gegend um Bella Coola, einen Ort mit etwa 2100 Einwohnern in der Provinz Britisch Columbia. Der Ort befindet sich rund 700 Kilometer nordwestlich von Vancouver, eingebettet zwischen Seen und Bergen. Die Region gilt als Paradies für Wanderer, Kajakfahrer und andere Outdoorfreunde. In den Wäldern dort leben allerdings auch Grizzlybären.

Genau gegen einen dieser Bären richtet sich nun der Verdacht. Die Behörden halten einen Grizzly-Angriff für wahrscheinlich. Bestätigt ist das nicht: Die genauen Umstände des Todes von Jenny B. sind noch ungeklärt, und auch über das Schicksal der Tochter ist nichts bekannt außer der Tatsache, dass sie vermisst wird.

Samuel Schooner, Vertreter der Nuxalk Nation, der Ureinwohner der Region, äußerte sich zu dem Fall. Auch wenn die Umstände noch offen seien, verstehe man aus eigener Erfahrung, welches Trauma dies bei den Familien der Betroffenen auslöse. Er nannte auch die Familien der Opfer aus dem vergangenen Jahr und die gesamte Gemeinde.

Damit spielte er auf einen Vorfall im November 2025 an, ebenfalls in Bella Coola. Damals griff ein Grizzlybär eine Grundschulklasse an. Nach Angaben von Rettungskräften, auf die sich die Canadian Press berief, gab es mehrere Schwerverletzte, zwei davon in kritischem Zustand. Das Alter der Opfer wurde nicht genannt. Der Bär wurde trotz umfangreicher Suche nicht gefunden.

Eine Mutter schilderte der Canadian Press, ihr zehnjähriger Sohn sei mit Mitschülern und Lehrern zu Fuß unterwegs gewesen, als der Bär die Gruppe angriff. Das Tier sei ihm so nah gekommen, dass er den Pelz gespürt habe. Er sei um sein Leben gerannt. Der Bär habe das Kind zunächst verfolgt, dann aber jemand anderen angegriffen. Die gesamte Schule habe danach unter Schock gestanden.

In Britisch Columbia leben Schätzungen zufolge rund 16.000 Grizzlybären. Offen ist, ob die Behörden nach diesem zweiten Fall binnen eines Jahres den Umgang mit Bärenbegegnungen in der Region neu bewerten. Zunächst bleibt die Suche nach der 19-Jährigen und die Klärung dessen, was bei Bella Coola geschehen ist.

Auch wenn die genauen Umstände noch ungeklärt sind, wisse man aus eigener Erfahrung, welches Trauma das bei Familien und Gemeinde auslöst.
— Samuel Schooner, Vertreter der Nuxalk Nation
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