Kimi Antonelli wird mit 20 Jahren jüngster Formel-1-Weltmeister der Geschichte

Antonelli hatte sein Schicksal erstmals selbst in der Hand
Von Startplatz vier hätte dem Mercedes-Piloten in Mexiko sogar ein neunter Platz zum Titel gereicht.
Mark

Warum ist dieser Titel mehr als nur ein Altersrekord?

Mimi

Weil mehrere Marken zusammenkommen: erster italienischer Weltmeister seit Ascari 1953, erster Mercedes-Fahrertitel seit 2020 und der Rekord von Vettel, der fiel.

Mark

Er brauchte nur Platz neun. Warum fuhr er trotzdem offensiv?

Mimi

Er sagte selbst, er wolle mindestens aufs Podium. Eine kontrollierte Fahrt wollte er nicht.

Luke

Das ist seine Aussage, wir wissen nicht, was im Cockpit wirklich in ihm vorging. Belegt ist das Ergebnis: Platz drei.

Mark

Die Woche war für ihn nicht leicht.

Mimi

Ein Virus bremste ihn aus, und nach dem Qualifying sagte er, er sei vielleicht ein bisschen angespannt gewesen.

Luke

Wie stark der Virus ihn tatsächlich beeinträchtigte, steht im Bericht nicht.

Mark

Und Hamilton und Russell?

Mimi

Sie holten Pole und Platz zwei im Qualifying, mussten aber gewinnen. Hamilton wurde im Rennen Zweiter.

Luke

Der Bericht nennt Russells Endplatzierung nicht. Belegt sind nur der Positionsverlust und die Zeitstrafe.

  • Zwei Rivalen hielten bis zuletzt die Hoffnung am Leben, doch Antonelli stand erstmals selbst in der Verantwortung, und das Gewicht des Titels lag spürbar auf seinen Schultern.
  • Ein Virus unter der Woche und ein enttäuschender Samstag ließen Zweifel aufkommen, während Ferrari-Duelle an der Spitze und Strafen für Leclerc und Russell das Rennen zerfahren machten.
  • Ein Einschlag von Valtteri Bottas unterbrach das Rennen, und alle Fahrzeuge mussten in die Box, sodass die Lage vor dem Neustart völlig offen war.
  • Antonelli hielt sich beim Start aus den Kämpfen heraus, überholte beim stehenden Neustart Leclerc und sicherte mit Rang drei den Titel, der nun die Analysen der Saison prägt.

Am Día de Muertos in Mexiko-Stadt hat der 20-jährige Kimi Antonelli eine Marke gesetzt, die lange im Gedächtnis der Formel 1 bleiben dürfte: Ein dritter Platz genügte ihm, um den Weltmeistertitel vorzeitig zu sichern und damit den Rekord von Sebastian Vettel zu überbieten. Es ist mehr als eine Zahl in der Statistik, denn mit ihm kehrt ein italienischer Champion zurück, wie ihn der Sport seit Alberto Ascari 1953 nicht mehr gesehen hat, und Mercedes feiert den ersten Fahrertitel seit 2020. Die Jugend des Siegers erinnert daran, wie schnell sich Maßstäbe verschieben, wenn ein Talent den richtigen Moment erwischt.

Kimi Antonelli hat sich am Día de Muertos in Mexiko in die Geschichtsbücher der Formel 1 gefahren. Beim Großen Preis von Mexiko, den Max Verstappen im Red Bull gewann, reichte dem Italiener der dritte Platz, um sich vorzeitig zum Weltmeister zu krönen. Mit 20 Jahren und 68 Tagen ist er der jüngste Champion der Geschichte und löst Sebastian Vettel ab, der 2010 mit 23 Jahren seinen ersten Titel holte.

Bis zuletzt hatten Lewis Hamilton und George Russell, Antonellis Teamkollege, die rechnerischen Chancen am Leben gehalten. Hamilton holte im Qualifying die Pole für Ferrari, Russell startete von Position zwei. Antonelli dagegen hatte sein Schicksal erstmals selbst in der Hand. Ein Virus unter der Woche und ein unbefriedigender Samstag machten ihn angespannt, doch am Sonntag fühlte er sich gut und wollte mindestens aufs Podium.

Nach dem Start hielt er sich aus den Zweikämpfen heraus, während sich die Ferrari-Fahrer an der Spitze hart duellierten und Strafen die Lage veränderten. Ein Einschlag von Valtteri Bottas unterbrach das Rennen für Aufräumarbeiten. Beim stehenden Neustart zog Antonelli an Leclerc vorbei und sicherte sich Rang drei. Damit ist er der erste italienische Weltmeister seit Ascari 1953, und Mercedes feiert den ersten Fahrertitel seit 2020.

Kimi Antonelli hat sich am Día de Muertos in die Geschichtsbücher gefahren. Beim Großen Preis von Mexiko, den Max Verstappen im Red Bull gewann, genügte dem Italiener der dritte Platz, um sich vorzeitig zum Formel-1-Weltmeister zu krönen. Mit 20 Jahren und 68 Tagen ist der Mercedes-Pilot der jüngste Champion der Geschichte.

Damit löst er Sebastian Vettel ab. Der Deutsche war bei seinem ersten Titel im Jahr 2010 23 Jahre und 134 Tage alt. Antonelli ist zudem der erste italienische Weltmeister seit Alberto Ascari, der 1953 seinen zweiten und letzten Titel mit Ferrari holte. Für Mercedes ist es der erste Fahrertitel seit 2020.

Die Bilanz seiner Saison ist beeindruckend: Nach 19 von 23 Rennen stehen für Antonelli neun Siege und 16 Podiumsplätze zu Buche. Zwischen Verstappen und ihm kam Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari als Zweiter ins Ziel.

Dabei hatten Hamilton und George Russell, Antonellis Teamkollege, die letzten rechnerischen Chancen noch am Leben gehalten. Im Qualifying am Samstag erfüllten beide ihre Pflicht: Hamilton holte erstmals als Ferrari-Fahrer und erstmals seit mehr als drei Jahren die Poleposition, Russell startete aus der zweiten Position. Sie mussten gewinnen, um die Entscheidung zu vertagen.

Antonelli hatte sein Schicksal erstmals selbst in der Hand. Von Startplatz vier aus hätte ihm sogar ein neunter Rang gereicht. Unbeschwert war die Vorbereitung dennoch nicht: Unter der Woche bremste ihn ein Virus aus, und nach der unbefriedigenden Zeitenjagd am Samstag räumte er ein, er sei vielleicht ein bisschen angespannt gewesen. Am Sonntag fühlte er sich nach eigenen Worten sehr gut. Eine kontrollierte Titelfahrt wollte er nicht, er kündigte an, mindestens aufs Podium zu wollen.

Beim Start hielt er sich aus den Zweikämpfen heraus. Russell verlor mehrere Positionen und bekam für eine Kollision mit Red-Bull-Pilot Isack Hadjar eine Zeitstrafe. An der Spitze duellierten sich die Ferrari-Fahrer hart, auch Charles Leclerc erhielt fünf Sekunden Strafe. Er führte zunächst vor Verstappen und Hamilton, die sich per Funk über die milde Strafe beschwerten.

Nach den ersten Reifenwechseln übernahm Verstappen die Spitze. Kurz darauf unterbrach ein Einschlag von Valtteri Bottas das Rennen für Aufräumarbeiten, alle Autos kamen an die Box. Antonelli wirkte dort selbstsicher und grinste im Gespräch mit seinem Team.

Beim stehenden Neustart blieb Verstappen vorn, Hamilton zog an Leclerc vorbei. Auch Antonelli überholte den Monegassen und war damit Dritter. Die Saisonbilanz des neuen Weltmeisters dürfte nun im Mittelpunkt der Analysen stehen.

Ich will mindestens auf das Podium.
— Kimi Antonelli vor dem Rennen in Mexiko
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