Am Vorabend von Halloween steht eine Mutter, die sich selbst als schreckhaft beschreibt, vor ihren verkleideten Söhnen und begreift zunächst nicht, was sie an schaurigen Zombiespielen so fasziniert. Der Spiegel nimmt diese kleine häusliche Irritation zum Anlass, eine alte menschliche Erfahrung zu betrachten: Kinder suchen das Unheimliche nicht aus Leichtsinn, sondern um es im Spiel in die eigenen Hände zu nehmen. Wer den Zombie selbst verkörpert, muss sich der Angst nicht ausliefern, sondern gestaltet sie. So wird aus dem Verstörenden ein Übungsfeld, auf dem Erwachsene wie Kinder lernen können
Halloween: Warum Kinder den Grusel so lieben, dass sogar eine Schreckhafte es versteht
Verständnislos blickte sie auf ihre Söhne in Zombiekostümen
Am Vorabend von Halloween steht eine Mutter, die sich selbst als schreckhaft beschreibt, vor ihren verkleideten Söhnen und begreift zunächst nicht, was sie an schaurigen Zombiespielen so fasziniert. Der Spiegel nimmt diese kleine häusliche Irritation zum Anlass, eine alte menschliche Erfahrung zu betrachten: Kinder suchen das Unheimliche nicht aus Leichtsinn, sondern um es im Spiel in die eigenen Hände zu nehmen. Wer den Zombie selbst verkörpert, muss sich der Angst nicht ausliefern, sondern gestaltet sie. So wird aus dem Verstörenden ein Übungsfeld, auf dem Erwachsene wie Kinder lernen können, einander zu verstehen.
Zwei Jungen in Zombiekostümen, und mittendrin eine Mutter, die nicht versteht, was sie da sieht. So beginnt ein Beitrag im Spiegel vom 28. Oktober 2026, kurz vor Halloween. Die Autorin beschreibt sich selbst als sehr schreckhaft, und umso fremder wirkt ihr die Begeisterung ihrer Söhne für alles Unheimliche.
An Halloween stehen die Kinder verkleidet vor ihr und spielen Zombies. Sie beobachtet das mit Unbehagen, während die Jungen sichtbar Freude haben. Dieser Gegensatz ist der Ausgangspunkt des Textes.
Der Beitrag bleibt jedoch nicht bei der Irritation. Laut Zusammenfassung kommt die Autorin zu dem Verständnis, dass Gruseln und Rollenspiele für viele Kinder zur spielerischen Auseinandersetzung mit Angst gehören. Wer den Zombie selbst mimt, hat das Unheimliche in der Hand.
Welche Beobachtungen die Autorin im Einzelnen anführt, bleibt im frei zugänglichen Teil verborgen, der hinter der SPIEGEL+-Schranke liegt. Die Richtung ist dennoch klar: Eltern sollen die Halloween-Vorlieben ihrer Kinder nicht als Marotte oder Warnsignal lesen, sondern als Ausdruck kindlicher Entwicklung. Wer mehr wissen will, braucht ein Abo.
Zwei Jungen in Zombiekostümen, und mittendrin eine Mutter, die nicht versteht, was sie da sieht. So beginnt ein Beitrag im Spiegel, der am 28. Oktober 2026 erschienen ist, kurz vor Halloween. Die Autorin beschreibt sich selbst als sehr schreckhaft. Umso fremder ist ihr die Begeisterung ihrer Söhne für alles Unheimliche.
Die Szene ist schnell erzählt: An Halloween stehen die Kinder verkleidet vor ihr und spielen Zombies. Sie schauen sich das an, wie sie schreibt, verständnislos. Was für die Jungen ein Vergnügen ist, löst bei ihr eher Unbehagen aus. Dieser Gegensatz ist der Ausgangspunkt des Textes.
Der Beitrag will nicht bei der Irritation stehen bleiben. Laut der Zusammenfassung des Spiegel kommt die Autorin an einen Punkt, an dem sie versteht, warum ihre Söhne so wild auf unheimliche Rollenspiele sind. Gruseln und Rollenspiele gehören demnach für viele Kinder dazu, wenn sie sich spielerisch mit Angst auseinandersetzen. Das Unheimliche wird im Spiel handhabbar: Wer den Zombie selbst mimt, hat die Rolle in der Hand.
Welche Beobachtungen oder Quellen die Autorin im Einzelnen anführt, lässt sich aus dem frei zugänglichen Teil nicht erkennen. Der Artikel liegt hinter der Bezahlschranke von SPIEGEL+, zugänglich sind nur der Vorspann und eine automatisch erstellte Zusammenfassung. Namen der Kinder, ihr Alter oder konkrete Szenen aus dem Familienalltag nennt dieser Teil nicht.
Die Stoßrichtung ist dennoch klar. Der Text lädt Eltern ein, die Halloween-Vorlieben ihrer Kinder nicht als Marotte oder gar als Warnsignal zu lesen, sondern als Ausdruck kindlicher Entwicklung. Gerade Erwachsene, die selbst nichts mit Horror anfangen können, sollen so einen Zugang zu dem finden, was ihre Kinder anzieht.
Wer den ganzen Beitrag lesen will, wird dafür ein Abo brauchen. Bis dahin bleibt die Kernaussage: Das Gruseln der Kinder ist Spiel, und wer es verstehen will, kann bei den kleinen Monstern im eigenen Haus anfangen.
Citações Notáveis
Die Autorin ist nach eigener Aussage sehr schreckhaft und blickte zunächst verständnislos auf ihre Söhne in Zombiekostümen.— Der Spiegel, Vorspann des Beitrags