In einem Land, das seine wissenschaftliche Zukunft durch gezielte Förderung gestaltet, haben drei Universitäten und zwei Hochschulverbünde Aufnahme in die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefunden. Besonders bemerkenswert ist die Rückkehr der Universität Freiburg – nach 14 Jahren, einem verlorenen Status und einem gescheiterten Versuch, ein stilles Zeugnis dafür, dass institutionelle Ausdauer ihren eigenen Rhythmus kennt. Die Auszeichnung ist mehr als ein Titel: Sie ist ein Versprechen an Forschende, Talente und die Gesellschaft, dass Wissen auf höchstem Niveau gedeihen soll.
Freiburg, Jena, Köln: Drei neue Exzellenz-Unis ausgezeichnet
Nach 14 Jahren kehrt Freiburg in die Exzellenzförderung zurück
Was genau ist denn dieser Exzellenzstatus? Warum ist das so wichtig für eine Universität?
Es ist im Grunde ein Gütesiegel für Forschung. Universitäten, die ihn bekommen, erhalten erhebliche zusätzliche Förderung von Bund und Ländern. Das macht sie international sichtbarer und hilft ihnen, die besten Wissenschaftler anzuziehen.
Aber die Voraussetzung ist interessant: Man braucht mindestens zwei Exzellenzcluster. Das sind nicht einfach gute Forschungsgruppen – es müssen fachübergreifende Verbünde sein. Das ist eine hohe Hürde.
Und Freiburg ist jetzt wieder dabei, nachdem sie 2012 rausgeflogen sind?
Genau. Sie haben 14 Jahre gebraucht, um zurückzukommen. Erst 2019 hat es nicht geklappt, jetzt diesmal ja. Das zeigt, dass es möglich ist, sich wieder hochzuarbeiten.
Wobei wir nicht wissen, wie viele Universitäten sich beworben haben oder wie knapp es war. Die Meldung sagt nur, dass drei neue Unis und zwei Verbünde aufgenommen wurden – aber nicht, wie viele insgesamt im Rennen waren.
Was forschen die denn in Freiburg, dass es jetzt geklappt hat?
Zwei Cluster: einer zur Zellkommunikation, einer zur Waldanpassung an den Klimawandel. Beides ist hochrelevant – Waldschutz ist in Deutschland gerade ein großes Thema.
Das ist interessant, weil es zeigt, dass die Cluster nicht nur abstrakte Grundlagenforschung sind. Sie haben auch praktische Relevanz für aktuelle Probleme.
Le Pouls
- Nach Jahren der Ungewissheit erhalten Freiburg, Jena und Köln endlich die Bestätigung, die ihre Forschungsgemeinschaften ersehnt haben.
- Freiburgs Rückkehr ist keine Selbstverständlichkeit – ein verlorener Status 2012 und ein gescheiterter Anlauf 2019 machten diesen Moment zu einem hart erkämpften Erfolg.
- Zwei disziplinübergreifende Exzellenzcluster sind Pflicht: Wer den Titel will, muss beweisen, dass Forschung über Fachgrenzen hinaus funktioniert.
- Freiburgs Cluster zu Zellkommunikation und Waldanpassung an den Klimawandel zeigen, wie akademische Exzellenz und gesellschaftliche Dringlichkeit zusammenfallen können.
- Mit erheblichen Fördermitteln, internationalem Prestige und der Anziehungskraft für Spitzentalente verändert der Exzellenzstatus die Zukunft der ausgezeichneten Institutionen grundlegend.
In einem Land, das seine wissenschaftliche Zukunft durch gezielte Förderung gestaltet, haben drei Universitäten und zwei Hochschulverbünde Aufnahme in die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefunden. Besonders bemerkenswert ist die Rückkehr der Universität Freiburg – nach 14 Jahren, einem verlorenen Status und einem gescheiterten Versuch, ein stilles Zeugnis dafür, dass institutionelle Ausdauer ihren eigenen Rhythmus kennt. Die Auszeichnung ist mehr als ein Titel: Sie ist ein Versprechen an Forschende, Talente und die Gesellschaft, dass Wissen auf höchstem Niveau gedeihen soll.
Monatelange Ungewissheit hat ein Ende: Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern hat ihre neuen Träger bestimmt. Drei Universitäten – Freiburg, Jena und Köln – sowie zwei Hochschulverbünde wurden in das Programm aufgenommen, das Deutschlands führende Forschungseinrichtungen international konkurrenzfähig halten soll.
Für Freiburg ist die Aufnahme ein besonderer Moment. Die Universität gehörte bereits ab 2007 zum Programm, verlor ihren Status jedoch 2012 bei einer Regelüberprüfung. Ein erneuter Anlauf 2019 scheiterte. Nun, 14 Jahre nach der ersten Auszeichnung, ist die Rückkehr geglückt – getragen von zwei Exzellenzclustern: einem zur biologischen Zellkommunikation, einem weiteren zur Anpassung von Wäldern an den Klimawandel, ein Thema von unmittelbarer gesellschaftlicher Relevanz.
Diese Cluster sind kein Beiwerk, sondern Voraussetzung: Mindestens zwei fachübergreifende Forschungsverbünde müssen nachgewiesen werden, um den Exzellenzuniversitäts-Status überhaupt zu erlangen. Für alle neu aufgenommenen Institutionen bedeutet die Auszeichnung erhebliche Mittel, Ansehen und die Möglichkeit, die besten Köpfe anzuziehen. Freiburgs Comeback steht dabei sinnbildlich dafür, dass wissenschaftliche Exzellenz – richtig organisiert und beharrlich verfolgt – auch nach Rückschlägen erreichbar bleibt.
Nach Monaten der Ungewissheit haben Universitäten im ganzen Land endlich Klarheit: Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern hat ihre neuen Gewinner bestimmt. Drei weitere Universitäten wurden aufgenommen, dazu kommen zwei Hochschulverbünde – Zusammenschlüsse mehrerer Institutionen, die gemeinsam forschen und sich um die Auszeichnung beworben haben.
Die Universität Freiburg kehrt nach einer langen Pause zurück. Sie war bereits ab 2007 Teil des Programms, verlor ihren Status aber 2012 nach einer regelmäßigen Überprüfung. Ein Comeback-Versuch 2019 scheiterte. Jetzt, 14 Jahre nach dem ersten Mal, hat es geklappt. Freiburg bringt zwei disziplinübergreifende Exzellenzcluster mit: Eines untersucht, wie Zellen über biologische Signale miteinander kommunizieren. Das andere erforscht, wie Wälder sich an den Klimawandel anpassen – ein Thema, das angesichts der Waldkrise in Deutschland unmittelbare Relevanz hat.
Diese Cluster sind nicht nebensächlich. Sie sind tatsächlich die Eintrittskarte für den Exzellenzuniversitäts-Status selbst. Wer diesen Titel tragen will, muss mindestens zwei solcher fachübergreifenden Forschungsverbünde nachweisen können. Sie sind das Fundament, auf dem die ganze Auszeichnung ruht. Neben Freiburg wurden auch die Universitäten Jena und Köln neu aufgenommen – beide haben offenbar die gleiche Hürde genommen.
Die Exzellenzstrategie ist eines der größten Forschungsförderungsprogramme in Deutschland. Sie soll die besten Universitäten des Landes international wettbewerbsfähig machen und ihre Forschung auf Weltklasse-Niveau heben. Für die ausgezeichneten Institutionen bedeutet das erhebliche Mittel, Prestige und die Chance, Top-Talente anzuziehen. Für Freiburg ist die Rückkehr ein Erfolg nach Jahren der Anstrengung – ein Beweis, dass Forschungsexzellenz, wenn sie richtig organisiert ist, auch nach Rückschlägen wieder erreichbar ist.
Citations marquantes
Erfolgreiche Exzellenzcluster sind die Voraussetzung für die Bewerbung um den Status als Exzellenzuniversität— Exzellenzstrategie-Richtlinien