Wagenknecht und die AfD: Der Verlust aller Prinzipien

Einst warnte Wagenknecht vor einer faschistischen AfD. Heute bietet sie sich ih…
Seit Donnerstag heißt das BSW offiziell nicht mehr nach Sahra Wagenknecht. Den Parteivorsitz hat sie längst abgegeben,…
Mark

What happened here?

Mimi

BSW und AfD: Wagenknecht ist tief gesunken.

Mark

Give me the shape of it.

Mimi

Einst warnte Wagenknecht vor einer faschistischen AfD. Heute bietet sie sich ihr als Mehrheitsbeschafferin an. Schon am Dienstag kommt die Probe aufs Exempel.

Mark

What should we watch for?

Mimi

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  • Was einst als klare Abgrenzung galt, droht nun zur bloßen Rhetorik zu werden: Wagenknecht, die die AfD als faschistisch bezeichnete, soll ihr nun zur Mehrheit verhelfen.
  • Bereits am Dienstag steht die erste parlamentarische Bewährungsprobe an – ein Moment, der zeigen wird, ob Worte oder Machtinteressen schwerer wiegen.
  • Das BSW trägt seit Donnerstag offiziell keinen Namen mehr, der an seine Gründerin erinnert, doch Wagenknecht zieht weiterhin im Hintergrund die Fäden.
  • In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern scheiterte die Partei bereits – der Einfluss der einstigen Galionsfigur schwindet, auch wenn sie ihn nicht offen preisgibt.

Politische Überzeugungen sind selten so dauerhaft wie die Worte, mit denen sie einst verkündet wurden. Sahra Wagenknecht, die einst lautstark vor dem Faschismus der AfD warnte, steht heute vor dem Vorwurf, eben jener Partei als Mehrheitsbeschafferin zu dienen – ein Wandel, der weniger nach taktischer Klugheit als nach dem stillen Verfall eines Prinzips aussieht. Ihr Bündnis, das seit Donnerstag nicht mehr ihren Namen trägt, sucht seinen Platz in einem politischen Gefüge, das sie selbst mitgeprägt hat.

Sahra Wagenknecht hat sich verändert – oder zumindest den Anschein erweckt, es zu tun. Wer sie einst dabei beobachtete, wie sie die AfD als faschistische Kraft brandmarkte, reibt sich heute die Augen: Nun wird ihr vorgeworfen, eben dieser Partei als Mehrheitsbeschafferin zu dienen. Schon am Dienstag soll sich zeigen, ob dieser Vorwurf Substanz hat.

Seit Donnerstag trägt das Bündnis, das sie ins Leben rief, offiziell nicht mehr ihren Namen. Den Parteivorsitz hat Wagenknecht längst abgegeben – nicht um loszulassen, sondern um freier agieren zu können. Doch der Einfluss aus dem Hintergrund zeigt Grenzen: In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern verpasste die Partei den Einzug, und das Bild einer schwindenden Kraft verdichtet sich.

Die Geschichte ist noch nicht abgeschlossen. Weitere Berichte anderer Medien werden in den kommenden Tagen mehr Licht auf das werfen, was sich hinter den Kulissen abspielt.

A story is developing around BSW und AfD: Wagenknecht ist tief gesunken. Einst warnte Wagenknecht vor einer faschistischen AfD. Heute bietet sie sich ihr als Mehrheitsbeschafferin an. Schon am Dienstag kommt die Probe aufs Exempel.

Seit Donnerstag heißt das BSW offiziell nicht mehr nach Sahra Wagenknecht. Den Parteivorsitz hat sie längst abgegeben, um im Hintergrund die Fäden zu ziehen. Mit mäßigem Erfolg. In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern verpasste die Partei den…

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