US-Botschafterin Guilfoyle tritt nach Vorwürfen zurück

Der Druck wurde zu groß, und sie trat ab.
Guilfoyle kündigte ihren Rücktritt an, nachdem Wochen von Berichten über angebliches Fehlverhalten und Präsident Trumps öffentlicher Unzufriedenheit.
Mark

Warum ist dieser Rücktritt überhaupt wichtig? Sie war Botschafterin in Griechenland, nicht in einer Supermacht.

Mimi

Weil Botschafter die Vereinigten Staaten repräsentieren. Wenn eine Botschafterin öffentlich andeutet, dass die USA in Regierungswechsel anderer Länder eingreifen könnten, ist das ein diplomatischer Skandal – unabhängig davon, wo sie sitzt.

Luke

Aber halt – was genau hat sie gesagt? Die Quelle sagt "angedeutet", aber das ist vage. War es eine direkte Aussage oder eine Vermutung von jemandem, der zuhörte?

Mimi

Das ist ein guter Punkt. Die Wall Street Journal hat das berichtet, aber wir haben nicht die exakten Worte.

Mark

Und die 100.000 Dollar – ist das bewiesen oder nur behauptet?

Luke

Die Wall Street Journal sagt, sie habe "Nachrichten veröffentlicht", die das "belegen sollen". Das ist wichtig: "sollen" bedeutet, dass es noch nicht geklärt ist. Ihre Anwälte sagen, das Geld war für alte Redeveranstaltungen bestimmt.

Mimi

Genau. Das ist der Kern des Streits. War es ein persönliches Darlehen zur Schuldenbegleichung oder eine legitime Zahlung für frühere Arbeit?

Mark

Und Trump – was hat er konkret gesagt?

Luke

Er sagte "Wir sind nicht zufrieden" und "Wir schauen uns das an". Das ist nicht dasselbe wie "Sie muss gehen". Aber der Druck war offensichtlich da.

Mimi

Der Rücktritt kam, nachdem Trump seinen Unmut geäußert hatte. Das sagt viel über die Dynamik aus.

Mark

Also – ist sie zurückgetreten, weil sie schuldig ist, oder weil der politische Druck zu groß wurde?

Luke

Das können wir aus den verfügbaren Informationen nicht sagen. Ihre Anwälte bestreiten die Vorwürfe. Wir wissen, dass die Wall Street Journal berichtet hat, aber wir wissen nicht, was unabhängig überprüft wurde.

  • Kimberly Guilfoyle war US-Botschafterin in Athen
  • Sie trat nach Berichten über 100.000 US-Dollar Kreditkartenschulden zurück
  • Wall Street Journal berichtete über angebliche Aussagen zu US-Einmischung in Rumänien und Griechenland
  • Guilfoyle war zuvor Moderatorin bei Fox News und Unterstützerin der MAGA-Bewegung

Guilfoyle kündigte ihren Rücktritt auf X an, nachdem die Wall Street Journal über mutmaßliches Fehlverhalten berichtete. Die Vorwürfe umfassen angebliche Aussagen über US-Einmischung in Rumänien und Griechenland sowie eine Bitte um 100.000 US-Dollar zur Begleichung von American-Express-Schulden.

Die US-Botschafterin in Athen, Kimberly Guilfoyle, ist nach Vorwürfen von Fehlverhalten zurückgetreten. Die US-Regierung hatte sie aufgefordert zu gehen, nachdem Berichte über fragwürdiges Verhalten und Kreditkartenschulden von 100.000 US-Dollar bekannt wurden.

Kimberly Guilfoyle, die US-Botschafterin in Athen, hat ihren Rücktritt erklärt. Sie kündigte dies auf der Plattform X an, nachdem Wochen intensiven Drucks durch Berichte über ihr angebliches Fehlverhalten zu Ende gingen. Die 57-Jährige versprach in ihrer Mitteilung, sich entschieden gegen die gegen sie erhobenen Vorwürfe zu verteidigen, die sowohl ihre Zeit vor als auch während ihrer Amtszeit in Griechenland betreffen.

Die Wall Street Journal hatte in mehreren Artikeln über fragwürdiges Verhalten Guilfoyles berichtet. Ein zentraler Vorwurf: Im März soll sie in Athen angedeutet haben, die USA könnten an einem bevorstehenden Regierungswechsel in Rumänien beteiligt sein – und könnten dasselbe in Griechenland tun. Die Aussage warf Fragen über die Angemessenheit ihrer Äußerungen als Diplomatin auf.

Der zweite Vorwurf war finanzieller Natur. Das Wall Street Journal veröffentlichte Nachrichten, die zeigen sollen, dass Guilfoyle den Trump-Spender Eric Deters um eine Überweisung von 100.000 US-Dollar bat. Sie brauchte das Geld, um Schulden bei American Express zu begleichen. Nach den Berichten sollte die Überweisung so strukturiert werden, dass sie später nicht nachverfolgbar wäre. US-Präsident Donald Trump äußerte am Montag seinen Unmut über die Berichte. "Wir schauen uns das an", sagte er zu Journalisten, die ihn fragten, ob er Guilfoyles Entlassung erwäge. "Wir sind nicht zufrieden."

Guilfoyles Anwälte bestreiten jedes Fehlverhalten ihrer Mandantin. Sie argumentieren, dass die von Deters geforderte Zahlung nicht für persönliche Schulden bestimmt war, sondern für unbezahlte öffentliche Auftritte und Redeveranstaltungen aus der Zeit vor Guilfoyles Nominierung zur Botschafterin. Diese Erklärung steht den Darstellungen in den Medienberichten direkt gegenüber.

Guilfoyles Karriere war vor ihrer diplomatischen Ernennung bemerkenswert. Sie war Moderatorin beim US-Fernsehsender Fox News und war zeitweilig mit dem Präsidentensohn Donald Trump Junior verlobt. Sie war auch mit dem heutigen demokratischen Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, verheiratet. Im Laufe der Jahre entwickelte sie sich zu einer prominenten Unterstützerin der MAGA-Bewegung ("Make America Great Again").

Vor etwa einem Jahr kam Guilfoyle als Botschafterin nach Griechenland. In dieser Rolle konzentrierte sie sich intensiv auf die Förderung von Investitionen amerikanischer Öl- und Gasfirmen in der Region. Ihre Arbeit in dieser Position war damit eng mit wirtschaftlichen Interessen verknüpft, die über traditionelle diplomatische Aufgaben hinausgingen. Mit ihrem Rücktritt endet eine kurze, aber turbulente Amtszeit in Athen.

Wir schauen uns das an. Wir sind nicht zufrieden.
— US-Präsident Donald Trump zu Journalisten
Sie werde sich entschieden gegen die gegen sie erhobenen Vorwürfe des Fehlverhaltens verteidigen.
— Kimberly Guilfoyle in ihrer Rücktrittsmitteilung auf X
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