US-Behörden bremsen Musks fliegenden Tesla-Roadster aus

Ein echtes Auto, das auf den Straßen unterwegs ist – aber nicht unbedingt sicherheitsoptimiert
Musk räumt ein, dass der fliegende Roadster Sicherheitsrisiken birgt, besteht aber darauf, dass er ein funktionierendes Straßenfahrzeug sein wird.
Mark

Was genau hat Musk da präsentiert? Ein Auto, das fliegt, oder ein Flugzeug, das fährt?

Mimi

Beides und keines von beiden, würde ich sagen. Es ist ein Zweisitzer mit zehn Düsen und Lufttanks, der kurze Strecken in der Luft zurücklegen kann. Bei der Demo fuhr er eine Rampe hinauf, drehte sich in der Luft und landete wieder auf den Rädern.

Luke

Aber wie lange kann es fliegen? Wie hoch? Die Quelle sagt "kurze Strecken" – das ist ziemlich vage.

Mimi

Das ist tatsächlich unklar. Musk hat die technischen Grenzen nicht wirklich offengelegt. Wir wissen, dass es schnell beschleunigt und 370 km/h erreichen kann, aber ob das auch in der Luft gilt, ist nicht gesagt.

Mark

Und die Behörden – sind sie besorgt oder einfach nur vorsichtig?

Mimi

Die NHTSA sagt, sie werden beobachten und "nicht zögern, Maßnahmen zu ergreifen". Das klingt nach vorsichtig, aber mit Nachdruck. Sie wollen sicherstellen, dass es die Sicherheitsvorschriften einhält.

Luke

Aber hier ist das Problem: Die FAA sagt, es ist kein Luftfahrzeug. Die NHTSA sagt, es muss die Autovorschriften erfüllen. Wer regelt das, wenn es in der Luft ist?

Mimi

Genau das ist die regulatorische Grauzone. Musk hat selbst zugegeben, dass es "rechtliche Probleme bei der Zulassung" geben könnte.

Mark

2028 ist die geplante Produktion. Glaubt Musk wirklich, dass das funktioniert?

Mimi

Er sagt, es werde "wahrscheinlich funktionieren", aber der wirtschaftliche Erfolg sei "nicht garantiert". Das ist ehrlich, aber auch ein Eingeständnis, dass er selbst nicht sicher ist.

Luke

Und die "Rocket"-Version wird nur ausgewählten Kunden angeboten. Das könnte bedeuten, dass Tesla weiß, dass diese Version problematisch sein könnte – zu riskant für den Massenmarkt.

Mark

Also ein Konzeptfahrzeug, das als Produkt verkauft wird?

Mimi

Eher ein Produkt, das noch nicht weiß, ob es legal sein darf.

  • Roadster-Präsentation am 17. Oktober 2026 auf SpaceX-Testgelände in Waco, Texas
  • Beschleunigung von 0–100 km/h in unter einer Sekunde; Höchstgeschwindigkeit 370 km/h
  • Produktion geplant für 2028; Reservierungen bereits auf Tesla-Website möglich
  • NHTSA kündigte an, die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften zu überwachen
  • FAA klassifiziert den Roadster nicht als Luftfahrzeug

Musk zufolge soll der Roadster 2028 in Produktion gehen, Interessenten können ihn auf der Tesla-Website bereits reservieren. Verstößt die „… Die Präsentation des neuen Tesla-Roadsters lieferte spektakuläre Bilder – die Reaktion der US-Behörden auf das fliegende Auto fiel nun deut…

Musk zufolge soll der Roadster 2028 in Produktion gehen, Interessenten können ihn auf der Tesla-Website bereits reservieren. Verstößt die „Rocket“-Variante gegen Sicherheitsvorschriften und Verkehrsregeln?

Elon Musk präsentierte am Donnerstag auf einem Testgelände des Raumfahrtunternehmens SpaceX nahe Waco, Texas, den neuen Tesla-Roadster – und dieses Mal konnte das Auto tatsächlich fliegen. Der Zweisitzer war mit zehn Düsen und Ultrahochdruck-Lufttanks ausgestattet, um abzuheben und wieder zu landen. Bei der Demonstration fuhr das Fahrzeug kopfüber eine steile Rampe hinauf, vollführte eine Umdrehung in der Luft und setzte dann auf seinen Rädern auf. Musk beschrieb die Leistung knapp: Das Auto könne "wie eine Rakete fliegen". Die Präsentation fand ohne Fahrer statt – Musk erklärte später, dies sei geschehen, "um sicherzugehen, dass wir niemanden umbringen".

Die Zahlen sind beeindruckend. Der Roadster beschleunigt in weniger als einer Sekunde von null auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 370 Kilometern pro Stunde. Musk kündigte an, dass das Fahrzeug 2028 in Produktion gehen soll. Auf der Tesla-Website können Interessenten bereits einen Roadster reservieren, wobei die "Rocket"-Variante mit Flugfähigkeit nur ausgewählten Kunden angeboten werden wird. Musk räumte ein, dass der wirtschaftliche Erfolg "nicht garantiert" sei, verwies aber darauf, dass es "wahrscheinlich funktionieren" werde.

Doch während die Präsentation spektakuläre Bilder lieferte, fiel die Reaktion der US-Behörden deutlich nüchterner aus. Die Nationale Behörde für Straßen- und Verkehrssicherheit (NHTSA) teilte mit, dass der Roadster zwar "den Gesetzen der Physik zu trotzen" scheine, aber sichergestellt werden müsse, "dass er nicht gegen die bundesweiten Sicherheitsvorschriften für Kraftfahrzeuge verstößt und dass die Fahrer alle lokalen Verkehrsregeln einhalten". Die Behörde kündigte an, die Situation weiterhin zu beobachten "und nicht zu zögern, Maßnahmen zum Schutz der Fahrer zu ergreifen".

Musk selbst gab zu, dass der Roadster "nicht unbedingt ein sicherheitsoptimiertes Auto" sei, betonte aber, dass er "ein echtes Auto sein" werde, "das auf den Straßen unterwegs ist". Diese Aussage deutet auf die regulatorischen Hürden hin, die vor dem Fahrzeug liegen. Musk verwies explizit auf mögliche rechtliche Probleme bei der Zulassung für den Straßenverkehr.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA erklärte ihrerseits, dass der mit Raketendüsen ausgestattete Prototyp nicht als Luftfahrzeug gelte und daher nicht unter ihre Definitionen falle. Dies könnte bedeuten, dass der Roadster in einer regulatorischen Grauzone schwebt – zu flugfähig, um rein als Auto behandelt zu werden, aber nicht flugfähig genug, um als Luftfahrzeug klassifiziert zu werden.

Die Ankündigung des fliegenden Roadsters ist das Ende einer langen Wartezeit. Die Präsentation war mehrfach verschoben worden und wurde seit mindestens neun Jahren erwartet. Musk hatte das Fahrzeug ursprünglich als Teil einer größeren Vision für die Zukunft des Transports angekündigt, doch die technischen und regulatorischen Herausforderungen verzögerten die Realisierung immer wieder. Jetzt, da der Prototyp tatsächlich existiert und fliegt, müssen sich Musk und Tesla mit der Realität auseinandersetzen, dass Innovation allein nicht ausreicht – die Behörden werden entscheiden, ob und wie dieses Auto auf öffentlichen Straßen und in der Luft fahren darf.

Das Auto könne wie eine Rakete fliegen
— Elon Musk
Es muss sichergestellt werden, dass er nicht gegen die bundesweiten Sicherheitsvorschriften für Kraftfahrzeuge verstößt und dass die Fahrer alle lokalen Verkehrsregeln einhalten
— NHTSA
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