Trump genehmigt Hinrichtung von Fort-Hood-Attentäter Nidal Hasan

13 Menschen wurden getötet (12 Soldaten, 1 Zivilist), 30 Soldaten verletzt; Hasan ist seit der Tat querschnittsgelähmt.
Für Hasan ist nun endlich der Tag des Gerichts gekommen
Pentagon-Sprecher Sean Parnell kündigte die Genehmigung der Hinrichtung an, die erste Militärexekution seit 1961.
Mark

Was genau hat Nidal Hasan 2009 getan, und warum wird er jetzt hingerichtet?

Mimi

Hasan war ein Armeepsychiater, der 2009 auf Fort Hood das Feuer auf unbewaffnete Kameraden eröffnete. Er tötete zwölf Soldaten und einen Zivilisten, verletzte dreißig weitere. Ein Militärgericht verurteilte ihn 2013 zum Tode. Trump hat die Hinrichtung nun genehmigt — es wird die erste Militärexekution seit 1961.

Luke

Aber warum hat es so lange gedauert? Dreizehn Jahre zwischen Urteil und Genehmigung?

Mimi

Das ist eine gute Frage. Der Bericht sagt nicht explizit, warum die Genehmigung so lange brauchte. Es könnte an Berufungsverfahren oder anderen rechtlichen Prozessen gelegen haben, aber das wird hier nicht erläutert.

Mark

Was war Hasans Motiv? War das ein Terroranschlag?

Mimi

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Tat von der Ideologie von al-Qaida inspiriert war. Hasan selbst sagte, er habe geschossen, weil seine Kameraden in Afghanistan in einem »illegalen Krieg« gegen Muslime kämpften.

Luke

Hat er sich selbst verteidigt?

Mimi

Ja, er verteidigte sich selbst vor Gericht. Er rief keine Zeugen auf und bestritt die Anklagepunkte nicht. Seine Pflichtverteidiger vermuteten, dass er die Todesstrafe anstrebte.

Mark

Und wie wird die Hinrichtung vollzogen?

Mimi

Durch ein Erschießungskommando der US-Armee. Das empfahl Verteidigungsminister Pete Hegseth, und Trump stimmte zu.

Luke

Das ist bemerkenswert — die erste Militärhinrichtung seit über sechzig Jahren. Fällt das in eine Zeit, in der die Todesstrafe in den USA ohnehin umstritten ist?

Mimi

Ja, genau. Ein jüngster Skandal um eine verpfuschte Hinrichtung hat die Debatte über Kapitalstrafe neu entfacht. Hasans Fall wird diese Diskussion weiter anfachen.

Mark

Wie ist Hasans Zustand heute?

Mimi

Er ist seit den Schüssen querschnittsgelähmt. Die Polizei hatte ihn schwer verletzt, als sie das Feuer erwiderte.

  • Am 5. November 2009 erschoss Nidal Hasan auf Fort Hood zwölf Soldaten und einen Zivilisten — ein Anschlag, der die Verwundbarkeit des Militärs im eigenen Land schonungslos offenbarte.
  • Hasan bestritt die Tat vor Gericht nicht, nannte sie einen Akt des Widerstands gegen einen 'illegalen Krieg' — und schien die Todesstrafe bewusst anzustreben.
  • Über ein Jahrzehnt lang blieb das Urteil vollstreckungslos, während die Debatte über Kapitalstrafe in den USA immer wieder aufflammte.
  • Trumps Genehmigung und Hegseths Empfehlung für ein Erschießungskommando bringen den Fall nun zu einem historischen Wendepunkt — der ersten Militärhinrichtung seit über sechzig Jahren.
  • Die Entscheidung trifft auf ein gespaltenes Land, das gerade durch einen Skandal um eine verpfuschte Hinrichtung erneut mit der Frage ringt, ob und wie der Staat töten darf.

Mehr als sechzehn Jahre nach dem Massaker auf dem Stützpunkt Fort Hood, bei dem ein Armeepsychiater dreizehn Menschen das Leben nahm, hat Präsident Trump die Hinrichtung des verurteilten Täters Nidal Hasan genehmigt. Die Entscheidung, die auf Empfehlung von Verteidigungsminister Pete Hegseth erging, wird die erste Militärexekution seit 1961 einleiten. Sie berührt zugleich tiefere Fragen über Gerechtigkeit, Radikalisierung und die Grenzen staatlicher Gewalt — Fragen, die in einer Nation, die über die Todesstrafe streitet, nie zur Ruhe kommen.

Am Nachmittag des 5. November 2009 öffnete Nidal Hasan, ein Armeepsychiater und muslimischer US-Bürger palästinensischer Herkunft, in einem Sanitätsgebäude auf Fort Hood das Feuer auf unbewaffnete Kameraden. Zwölf Soldaten und ein Zivilist starben, dreißig weitere wurden verletzt. Polizisten stoppten ihn mit Schüssen, die ihn querschnittsgelähmt zurückließen. Wenige Wochen vor seiner geplanten Entsendung nach Afghanistan hatte er die Tat begangen.

Vor Gericht verteidigte sich Hasan selbst, rief keine Zeugen und bestritt die Vorwürfe nicht. Er erklärte, er habe auf seine Kameraden geschossen, weil sie in Afghanistan in einem 'illegalen Krieg' gegen Muslime kämpften. Das Militärgericht befand ihn 2013 schuldig und verurteilte ihn zum Tode — überzeugt, dass al-Qaidas Ideologie die Tat inspiriert hatte. Seine Pflichtverteidiger vermuteten, er habe die Hinrichtung von Anfang an gesucht.

Nun hat Präsident Trump die Genehmigung erteilt. Verteidigungsminister Pete Hegseth empfahl die Exekution durch Erschießungskommando, Trump stimmte zu. Pentagon-Sprecher Sean Parnell kündigte an, Hegseth werde Zeitpunkt und Ort festlegen. Es wird die erste Militärhinrichtung seit 1961 sein — ein historischer Schritt, der inmitten einer ohnehin aufgewühlten nationalen Debatte über die Todesstrafe fällt und die Wunden eines Falls neu aufreißt, der die USA seit sechzehn Jahren nicht loslässt.

Am frühen Nachmittag des 5. November 2009 öffnete Nidal Hasan, ein Armeepsychiater, das Feuer auf unbewaffnete Kameraden in einem Sanitätsgebäude auf dem US-Stützpunkt Fort Hood in Texas. Mit einer halbautomatischen Pistole schoss er auf die Soldaten um sich herum — zwölf von ihnen starben, ebenso ein Zivilist. Dreißig weitere Soldaten wurden verletzt. Polizisten erwiderten das Feuer und trafen Hasan schwer; die Schüsse hinterließen ihn querschnittsgelähmt. Wenige Wochen vor einer geplanten Entsendung nach Afghanistan hatte der muslimische US-Bürger palästinensischer Herkunft diese Tat begangen.

Augenzeugen berichteten später, Hasan habe »Allahu akbar« geschrien, bevor er das Feuer eröffnete. Ein Militärgericht befand ihn 2013 schuldig und verurteilte ihn zum Tode, nachdem es festgestellt hatte, dass die Tat von der Ideologie des Terrornetzwerks al-Qaida inspiriert war. Hasan verteidigte sich selbst vor Gericht — er rief keine Zeugen auf und unternahm keinen Versuch, die Anklagepunkte zu bestreiten. »Die Beweise werden eindeutig zeigen, dass ich der Schütze bin«, erklärte er. Nach seinen eigenen Angaben hatte er auf seine Kameraden geschossen, weil diese in Afghanistan in einem »illegalen Krieg« gegen Muslime kämpfen würden. Seine Pflichtverteidiger vermuteten, dass er die Vollstreckung der Todesstrafe anstrebte.

Nun, mehr als ein Jahrzehnt später, hat Präsident Donald Trump die Genehmigung für die Hinrichtung Hasans erteilt. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte die Exekution durch ein Erschießungskommando empfohlen, und Trump stimmte zu. Pentagon-Sprecher Sean Parnell teilte am Montag im Onlinedienst X mit, dass Hegseth »Zeitpunkt und Ort« der Hinrichtung festlegen werde. »Für Hasan ist nun endlich der Tag des Gerichts gekommen«, erklärte Parnell.

Diese Entscheidung fällt in eine Zeit intensiver Debatten über die Todesstrafe in den USA. Ein jüngster Skandal um eine verpfuschte Hinrichtung von Christa Pike hatte die Diskussion über die Praxis der Kapitalstrafe neu entfacht. Hasans Fall wird diese Debatte weiter anheizen — nicht zuletzt, weil es sich um die erste Militärhinrichtung seit 1961 handeln wird. Die US-Armee hat seit mehr als sechzig Jahren keine Exekution mehr vollstreckt.

Die Hinrichtung markiert einen Wendepunkt in einem Fall, der die Nation seit 2009 beschäftigt. Fort Hood war Schauplatz eines der tödlichsten Anschläge auf einem US-Militärstützpunkt im Inland. Die Opfer — zwölf Soldaten und ein Zivilist — und die dreißig Verletzten stehen für eine Tragödie, die sich in wenigen Minuten abspielte. Hasans Tat und die darauf folgende Verurteilung haben Fragen über Radikalisierung, psychische Gesundheit und die Sicherheit innerhalb der Streitkräfte aufgeworfen, die bis heute nachwirken.

Die Beweise werden eindeutig zeigen, dass ich der Schütze bin
— Nidal Hasan vor Gericht
Für Hasan ist nun endlich der Tag des Gerichts gekommen
— Pentagon-Sprecher Sean Parnell
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