Tod von Hayden Panettiere: Polizei stuft Todesfall in South Carolina als Unfall ein

Die 36-jährige Schauspielerin Hayden Panettiere starb am 16. August überraschend in einer Wohnung in Greenville.
Der Tod wurde als Unfall eingestuft.
Die Polizei in Greenville beendete nach gut zehn Wochen ihre Ermittlungen zum Tod von Hayden Panettiere.
Mark

Die Polizei hat die Ermittlungen eingestellt. Was heißt das konkret?

Mimi

Sie stuft den Tod als Unfall ein, gestützt auf die Gerichtsmedizin. Die Untersuchungen in Greenville sind abgeschlossen.

Mark

Und die Todesursache?

Mimi

Eine Überdosis verschiedener Substanzen, schon Ende September festgestellt: Fentanyl, Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin. Hinweise auf ein Trauma gab es bei der Autopsie nicht.

Luke

Wichtig: „Unfall“ ist eine Einstufung der Behörde. Wie genau die Substanzen in den Körper gelangten, steht in dem, was vorliegt, nicht.

Mark

Was ist mit der Rolle der DEA?

Luke

Das beruht auf Medienberichten, wonach sich die Behörde eingeschaltet hatte. Was sie tat oder ergab, ist unbekannt.

Mimi

Auch die Wiederbelebungsversuche durch Brian und Zach Hickerson werden nur mit „soll“ beschrieben, also nicht als bestätigte Tatsache.

Mark

Wie passt ihr eigenes Leben dazu?

Mimi

Sie hatte im Mai in einer Biografie offen über Alkoholsucht und Wochenbettdepression geschrieben.

Luke

Einen Zusammenhang zwischen diesen Themen und ihrem Tod stellt die Quelle nicht her. Den sollten wir auch nicht unterstellen.

  • Am 16. August starb Hayden Panettiere überraschend in einer Wohnung in Greenville, und die Nachricht erschütterte ihre Fans weltweit.
  • Die Gerichtsmedizin fand Ende September eine tödliche Mischung aus Fentanyl und mehreren Medikamenten, darunter Alprazolam und Quetiapin.
  • Während Ermittler Zeugen und Umstände prüften, schaltete sich zeitweise auch die US-Antidrogenbehörde DEA ein und sorgte für zusätzliche Unruhe.
  • Nun hat die Polizei die Akte geschlossen: Der Tod gilt als Unfall, und der Fall ist offiziell beendet, nur die Rolle der DEA bleibt unklar.

Gut zehn Wochen nach dem plötzlichen Tod von Hayden Panettiere hat die Polizei in Greenville, South Carolina, ihre Ermittlungen abgeschlossen und den Tod als Unfall eingestuft. Die Schauspielerin, die als Kind vor der Kamera stand und später offen über Sucht und Depression sprach, starb im August 36-jährig in einer Wohnung, und eine Überdosis mehrerer Substanzen gilt als Ursache. Damit endet eine Geschichte, die von früher Berühmtheit, Verletzlichkeit und einem Leben im Schatten der Öffentlichkeit geprägt war, mit einer nüchternen behördlichen Feststellung. Offen bleibt, was der Verlust für die Menschen bedeutet, die ihr nahestanden.

Gut zehn Wochen nach dem Tod von Hayden Panettiere hat die Polizei in Greenville South Carolina ihre Ermittlungen beendet. In einer Mitteilung heißt es, der Tod sei auf Grundlage der Gerichtsmedizin und der Ermittlungsergebnisse als Unfall eingestuft worden.

Panettiere starb am 16. August im Alter von 36 Jahren überraschend in einer Wohnung. Brian Hickerson und sein Bruder Zach sollen versucht haben, sie wiederzubeleben, doch ihre Bemühungen blieben erfolglos. Bereits Ende September nannte die Gerichtsmedizin als Ursache eine Überdosis verschiedener Substanzen, darunter Fentanyl, Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin. Ein Trauma, das zum Tod beigetragen hätte, fand sich nicht.

Zeitweise war auch die US-Antidrogenbehörde DEA eingebunden. Welche Rolle sie am Ende spielte, geht aus der Mitteilung der Polizei nicht hervor.

Panettiere war als Kind ein Star, bekannt aus „Heroes“ und „Nashville“, und spielte im Film „Scream 6“ die Kirby Reed. Als Erwachsene sprach sie offen über Depressionen und Sucht. Im Mai erschien ihre Biografie, in der sie über Wochenbettdepression, Alkoholsucht und ihre schwierige Kindheit schrieb. Auch den Verlust ihres jüngeren Bruders, der 2023 an einer Herzkrankheit starb, machte sie öffentlich. Ihre Tochter Kaya lebt in Europa bei ihrem Vater Wladimir Klitschko.

Gut zehn Wochen nach dem plötzlichen Tod der Schauspielerin Hayden Panettiere hat die Polizei im US-Bundesstaat South Carolina ihre Ermittlungen beendet. In einer Mitteilung der Behörde heißt es, der Tod sei auf Grundlage der Feststellungen der Gerichtsmedizin und der Ermittlungsergebnisse als Unfall eingestuft worden. Die Untersuchungen der Polizei in Greenville gelten damit als abgeschlossen.

Panettiere war am 16. August im Alter von 36 Jahren überraschend in einer Wohnung in Greenville gestorben. Brian Hickerson, mit dem sie zeitweilig eine Beziehung hatte, soll gemeinsam mit seinem Bruder Zach versucht haben, die Schauspielerin wiederzubeleben. Die Bemühungen blieben erfolglos.

Bereits Ende September hatte die Gerichtsmedizin die Todesursache benannt: eine Überdosis verschiedener Substanzen. Festgestellt wurden toxische Wirkungen unter anderem von Fentanyl sowie von den Medikamenten Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin. Diese Mittel kommen unter anderem bei Angstzuständen, Muskelverspannungen, starken Schmerzen und psychotischen Störungen zum Einsatz. Die Autopsie ergab nach Angaben der Gerichtsmedizin keine Anzeichen eines Traumas, das zum Tod beigetragen hätte.

Laut Medienberichten hatte sich zeitweise auch die US-Antidrogenbehörde DEA neben der örtlichen Polizei in die Ermittlungen eingeschaltet. Welche Rolle sie am Ende spielte, geht aus der Mitteilung der Polizei nach der vorliegenden Darstellung nicht hervor.

Panettiere stand schon als Kind vor der Kamera. Große Erfolge feierte sie mit den Serien „Heroes“ und „Nashville“, im Film „Scream 6“ spielte sie die Rolle der Kirby Reed. Ihre Mutter vermarktete sie bereits als Kind kommerziell. Als Erwachsene sprach Panettiere offen über Depressionen und Suchtprobleme.

Im Mai dieses Jahres veröffentlichte sie eine Biografie, in der sie unter anderem über ihre Wochenbettdepression und ihre Alkoholsucht schrieb. In mehreren Interviews thematisierte sie außerdem den Umgang mit Suchterkrankungen, ihre schwierige Kindheit als Jungstar, die distanzierte Beziehung zu ihrer Mutter und die tiefe Trauer um ihren jüngeren Bruder, der 2023 an einer Herzkrankheit gestorben war.

Ihre 2014 geborene Tochter Kaya lebt seit einigen Jahren in Europa bei ihrem Vater Wladimir Klitschko. Mit der Einstufung als Unfall ist der Fall für die Polizei in Greenville erledigt; offen bleibt, was die DEA zu den Ermittlungen beigetragen hat.

Basierend auf der Feststellung der Gerichtsmedizin und den Ergebnissen der Ermittlungen wurde der Tod als Unfall eingestuft.
— Mitteilung der Polizei in Greenville
Quieres la nota completa? Lee el original en Der Spiegel ↗
Contáctanos FAQ