Struff zieht nach Djokovic-Coup auch gegen Borges ins Basel-Halbfinale ein

Nach Djokovic fiel auch Borges in nur 59 Minuten
Struff zog in Basel einen Tag nach dem Sieg über Djokovic ins Halbfinale ein.
Mark

Struff schlägt erst Djokovic, dann Borges. Warum ist das mehr als ein gutes Turnier?

Mimi

Weil es nach Brüssel schon die zweite Woche in Folge ist, in der er ganz vorn mitspielt. Dort verlor er erst das Finale gegen Griekspoor.

Mark

Und die Weltrangliste?

Mimi

Er kehrt erstmals nach zwei Jahren unter die Top 40 zurück. Bei einem Turniersieg wären sogar die Top 30 drin.

Luke

Wobei das ein Rechenspiel unter Vorbehalt ist. Die Top 30 gelten nur bei einem Titel, und den hat er noch nicht.

Mark

Borges hatte ihn im Sommer in Mallorca geschlagen. Spielte das eine Rolle?

Mimi

Es war das einzige Duell zuvor, auf Rasen und in zwei Sätzen. Diesmal gewann Struff in 59 Minuten.

Luke

Ob die Revanche im Kopf eine Rolle spielte, steht nirgends. Belegt ist nur das Ergebnis: 6:2, 6:3.

Mark

Im zweiten Satz gab er zweimal den Aufschlag ab.

Mimi

Ja, aber Borges servierte selbst zu schwach, um daraus etwas zu machen.

Luke

Gegen Lehecka lässt sich daraus nichts ableiten. Wie der Samstag ausgeht, ist offen.

  • Struff schlägt Borges in 59 Minuten mit 6:2 und 6:3 und verwandelt seinen zweiten Matchball.
  • Der Sieg folgt unmittelbar auf den Triumph über Djokovic und hält die Dynamik des Turniers hoch.
  • Im zweiten Satz verliert Struff zweimal seinen Aufschlag, doch Borges kann daraus keinen Vorteil ziehen.
  • Im Halbfinale wartet Jiri Lehecka, und mit einem Turniersieg rücken die Top 30 der Weltrangliste in greifbare Nähe.

An einem herbstlichen Freitag in Basel zeigt Jan-Lennard Struff, dass Beständigkeit im Tennis oft aus wenigen, klar gespielten Stunden entsteht. Der 36-Jährige aus Warstein beendet die Partie gegen Nuno Borges in knapp einer Stunde und zieht damit ins Halbfinale ein, nur einen Tag nach dem Sieg über Novak Djokovic. Es ist die Fortsetzung einer Woche, in der sich ein Spieler am Ende seiner besten Jahre noch einmal nach vorn spielt. Wie weit diese Bewegung trägt, wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen.

Am Freitag brauchte Jan-Lennard Struff in Basel nur 59 Minuten, um das Viertelfinale gegen Nuno Borges mit 6:2 und 6:3 zu gewinnen. Den zweiten Matchball verwandelte er sicher. Einen Tag zuvor hatte der 36-Jährige aus Warstein den Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic in drei Sätzen besiegt.

Gegen Borges, die Nummer 53 der Welt, kontrollierte Struff die Partie fast durchgehend über eigenen Aufschlag. Im Sommer hatte der Portugiese ihn auf Rasen in Mallorca geschlagen; in Basel drehte Struff diese Bilanz. Nur im zweiten Satz verlor er in der Schlussphase zweimal sein Service, was Borges aber nicht zu nutzen wusste.

Die Woche setzt Struff in der Weltrangliste bereits Zeichen: Er steht erstmals seit zwei Jahren wieder unter den Top 40. Am Samstag wartet im Halbfinale der Tscheche Jiri Lehecka, und ein Sieg dort würde ihm sogar den sechsten Finaleinzug seiner Karriere bringen.

Am Freitag brauchte Jan-Lennard Struff in Basel nur 59 Minuten, um ins Halbfinale des ATP-Turniers einzuziehen. Der 36-Jährige aus Warstein schlug im Viertelfinale den Portugiesen Nuno Borges mit 6:2, 6:3 und verwandelte dabei seinen zweiten Matchball. Es war der zweite Auftritt innerhalb von zwei Tagen, der ihn in dieser Woche weiter nach vorn brachte.

Einen Tag zuvor hatte Struff den Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic besiegt, und zwar in drei Sätzen. Gegen Borges, die Nummer 53 der Weltrangliste, fiel der Sieg deutlich weniger knapp aus als dieses Duell. Struff ließ bei eigenem Aufschlag lange kaum etwas zu und kontrollierte die Partie.

Borges war für ihn kein unbekannter Gegner. Im Sommer hatte der Portugiese Struff im Achtelfinale von Mallorca auf Rasen in zwei Sätzen geschlagen. Es war das bis dahin einzige Duell der beiden auf Tour-Level. In Basel drehte Struff diese Bilanz zu seinen Gunsten.

Im zweiten Satz gab Struff in der Schlussphase zwar zweimal seinen Aufschlag ab. Zu einer Aufholjagd reichte das aber nicht, weil Borges selbst zu schwach aufschlug, um daraus Kapital zu schlagen.

Damit bestätigt Struff seine Form aus der Vorwoche. In Brüssel stand er ebenfalls unter den letzten vier und erreichte sogar das Finale, das er knapp gegen den Niederländer Tallon Griekspoor verlor. Seinen zweiten ATP-Titel verpasste er dadurch.

In Basel bietet sich die nächste Gelegenheit. Am Samstag trifft Struff im Halbfinale auf den Tschechen Jiri Lehecka. Es geht für ihn um den sechsten Finaleinzug auf der Tour.

Auch in der Weltrangliste hat die Woche Folgen. Struff wird in der neuen Ausgabe erstmals seit zwei Jahren wieder unter den Top 40 geführt. Gewinnt er das Turnier in Basel, sind für die frühere Nummer 21 sogar die Top 30 möglich. Zunächst muss er dafür Lehecka schlagen.

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