Mit dem Auftakt der neuen NBA-Saison zeigt sich einmal mehr, wie eng der Weg deutscher Basketballspieler über den Atlantik geworden ist. Dennis Schröder kehrte mit einem Sieg der Charlotte Hornets an die Stätte seiner früheren Station zurück, während Franz Wagner mit den Orlando Magic gegen die Atlanta Hawks das Nachsehen hatte. Zwischen Triumph, Debüt und Geduld des Wartens entfaltet sich in dieser Nacht ein kleines Abbild dessen, was Sport im Kern ausmacht: der Wechsel von Hoffnung und Ernüchterung.
Schröder gewinnt Hornets-Debüt, Wagner unterliegt mit den Magic
Sieg gegen den Ex-Klub: Schröder startet mit 110:103 in Brooklyn
Schröder gewinnt gleich sein erstes Spiel mit Charlotte. Warum ist das mehr als eine Randnotiz?
Weil es gegen seinen früheren Klub Brooklyn ging, 110:103. Und Moritz Wagner stand als deutscher Nationalmannschaftskollege auf der anderen Seite.
Mehr als das Ergebnis und die Konstellation gibt der Bericht aber nicht her. Schröders eigene Statistik wird nicht genannt.
Dann Christian Anderson. Was weiß man über sein Debüt?
Er ist 20, wurde an Position 18 gezogen und spielte 13 Minuten. Kein Korb, aber zwei Assists und zwei Rebounds.
Wichtig ist: Das ist eine Zahlenbilanz, keine Bewertung. Ob es ein gutes oder schlechtes Debüt war, steht dort nicht.
Und Hannes Steinbach?
Er wurde vier Positionen vor Anderson gedraftet und kam noch nicht zum Einsatz.
Ob das eine Entscheidung auf Dauer ist, wissen wir nicht. Es ist nur das erste Spiel.
Wagner hatte 22 Punkte und verlor trotzdem.
Orlando unterlag den Hawks 125:132. Banchero hatte 35 Punkte, da Silva 14 von der Bank.
O Pulso
- Dennis Schröder führt die Charlotte Hornets mit dem 110:103 über die Brooklyn Nets in die Saison und feiert ausgerechnet gegen seinen früheren Klub.
- Christian Anderson betritt als 20-jähriger Rookie die NBA-Bühne, bleibt ohne Korberfolg, sammelt aber zwei Assists und zwei Rebounds in 13 Minuten.
- Franz Wagner liefert 22 Punkte, sechs Rebounds und fünf Assists, doch die Orlando Magic verlieren 125:132 gegen die Atlanta Hawks im eigenen Haus.
- Hannes Steinbach sitzt bei den Hornets noch auf der Bank, und die Frage nach seinem ersten Einsatz bleibt vorerst offen.
Mit dem Auftakt der neuen NBA-Saison zeigt sich einmal mehr, wie eng der Weg deutscher Basketballspieler über den Atlantik geworden ist. Dennis Schröder kehrte mit einem Sieg der Charlotte Hornets an die Stätte seiner früheren Station zurück, während Franz Wagner mit den Orlando Magic gegen die Atlanta Hawks das Nachsehen hatte. Zwischen Triumph, Debüt und Geduld des Wartens entfaltet sich in dieser Nacht ein kleines Abbild dessen, was Sport im Kern ausmacht: der Wechsel von Hoffnung und Ernüchterung.
Der Auftakt der neuen NBA-Saison bringt für Dennis Schröder einen Sieg mit seinem neuen Team, den Charlotte Hornets. Mit 110:103 setzte sich das Team bei den Brooklyn Nets durch, dem Klub, bei dem Schröder einst gespielt hatte. Auf Seiten der Nets stand mit Moritz Wagner ein weiterer Nationalspieler, dessen Mannschaft die Partie jedoch verlor.
Ein besonderer Moment gehörte Christian Anderson, dem 20-jährigen deutsch-amerikanischen Talent, das im vergangenen Draft an 18. Stelle von Charlotte ausgewählt worden war. Er gab sein NBA-Debüt über 13 Minuten, ohne Korberfolg, aber mit zwei Assists und zwei Rebounds. Hannes Steinbach, sein Teamkollege und Rookie, wartet dagegen noch auf seinen ersten Einsatz.
Weniger glücklich verlief der Abend in Orlando. Die Magic verloren ihr Heimspiel gegen die Atlanta Hawks mit 125:132. Franz Wagner überzeugte mit 22 Punkten, sechs Rebounds und fünf Assists, stand aber im Schatten von Paolo Banchero, der mit 35 Punkten glänzte. Tristan da Silva steuerte von der Bank 14 Punkte bei.
So endet der Start der deutschen Profis mit gemischten Gefühlen: Zwei Siege mit den Hornets stehen einer Niederlage mit den Magic gegenüber, und Steinbachs Debüt steht noch aus.
Es ist der Auftakt der neuen NBA-Saison, und für Dennis Schröder beginnt sie mit einem Sieg. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, Welt- und Europameister, gewann mit seinem neuen Team, den Charlotte Hornets, das erste Spiel der Saison bei den Brooklyn Nets mit 110:103. Für Schröder war es zugleich eine Rückkehr: Brooklyn ist sein früherer Klub.
Auf der anderen Seite stand mit Moritz Wagner ein Kollege aus der deutschen Nationalmannschaft. Er spielt bei den Nets, die die Partie verloren.
Ein Debüt gab es ebenfalls. Christian Anderson, ein deutsch-amerikanisches Talent und Nationalspieler, bestritt sein erstes NBA-Spiel. Der 20-Jährige war im vergangenen Draft von Charlotte an 18. Stelle ausgewählt worden. Gegen Brooklyn stand er 13 Minuten auf dem Parkett. Ein Korb gelang ihm nicht, dafür verbuchte er zwei Assists und zwei Rebounds.
Noch warten muss dagegen Hannes Steinbach, ebenfalls ein Rookie der Hornets. Er war vier Positionen vor Anderson gedraftet worden, kam im Auftaktspiel gegen Brooklyn aber noch nicht zum Einsatz.
Weniger erfreulich verlief der Saisonstart für die Orlando Magic mit den deutschen Spielern Franz Wagner und Tristan da Silva. Das Team aus Florida verlor sein Heimspiel gegen die Atlanta Hawks mit 125:132.
Franz Wagner kam auf 22 Punkte, sechs Rebounds und fünf Assists. Im Team stand er damit allerdings im Schatten von Paolo Banchero, der mit 35 Punkten und zehn Rebounds der überragende Mann der Magic war. Tristan da Silva kam von der Bank und steuerte ordentliche 14 Punkte bei.
So steht der Abend für die deutschen Profis zwischen Sieg und Niederlage: Schröder und Anderson starten mit Charlotte erfolgreich, Wagner und da Silva mit Orlando nicht. Offen ist, wann Steinbach bei den Hornets sein erstes Spiel bestreitet.