Pentagon zieht alle US-Bomber aus RAF Fairford ab – Iran-Verdacht

Konkrete Details in 24 Stunden verschärften die Lage deutlich
Ein US-Beamter erklärte, warum der Abzug der Bomber so plötzlich erfolgte.
Mark

Warum war dieser Abzug so eilig? Normalerweise planen Militärs solche Bewegungen doch lange im Voraus.

Mimi

Das Pentagon sagte, dass konkrete Details in den letzten 24 Stunden die Lage verschärft haben. Es ging nicht nur um allgemeine Warnungen, sondern um etwas Spezifisches, das gerade passiert ist.

Luke

Aber was genau? Das Pentagon hat sich dazu nicht geäußert. Wir wissen, dass es Hinweise auf einen iranischen Plan gibt, aber von wem stammen diese Hinweise? Sind das Geheimdienste, Abhörungen, oder etwas anderes?

Mark

Die fünf Männer, die festgenommen wurden – waren sie tatsächlich eine Bedrohung?

Mimi

Sie wurden verdächtigt, eine terroristische Tat vorzubereiten, aber das verdächtige Material, das sie bei sich trugen, war kein funktionsfähiger Sprengstoff. Sie wurden unter Auflagen wieder freigelassen.

Luke

Das ist wichtig: Sie wurden freigelassen. Das deutet darauf hin, dass die Beweise möglicherweise nicht ausreichten, um sie länger festzuhalten. Die spätere Verhaftung des 27-Jährigen in London könnte ein anderer Fall sein – wir wissen nicht, ob er mit den fünf Männern verbunden ist.

Mark

Und der Iran – hat er tatsächlich etwas damit zu tun?

Mimi

Der Iran bestreitet jede Verwicklung und nennt es "böswillige Spekulationen". Aber britische und amerikanische Beamte sprechen von Hinweisen auf iranische Unterstützung.

Luke

Das ist das Kernproblem: Wir haben Behauptungen von US- und britischen Beamten, aber keine öffentlichen Beweise. Der Iran sagt nein. Ohne mehr Transparenz können wir nicht wirklich wissen, wie stark die Beweise sind.

  • Innerhalb von 24 Stunden verschärften sich Geheimdienstinformationen so dramatisch, dass einige Bomber starteten, noch bevor die nötigen Tankflugzeuge über dem Atlantik bereitstanden.
  • Fünf Männer wurden Ende September nahe RAF Fairford wegen Verdachts auf Terrorvorbereitung festgenommen, kurz darauf folgte die Verhaftung eines britisch-iranischen Staatsbürgers in London.
  • Der Iran weist jede Beteiligung scharf zurück, während US-Außenminister Rubio von einem 'ausländischen Akteur' spricht und Premierminister Burnham eine mögliche iranische Verbindung bestätigt.
  • Die abgezogenen B-1-Bomber waren erst wenige Tage zuvor auf dem Stützpunkt eingetroffen – ein Einsatz, der kürzer war als die Vorbereitungen dafür.
  • Das Pentagon betont, die Bomberflotte bleibe weltweit einsatzbereit, doch die Evakuierung sendet ein unmissverständliches Signal über die Ernsthaftigkeit der Bedrohungslage.

In einer Zeit wachsender Spannungen zwischen Washington und Teheran hat das Pentagon alle amerikanischen Langstreckenbomber von der britischen Basis RAF Fairford abgezogen – ein stilles, aber beredtes Zeichen dafür, wie nah Bedrohung und Eskalation beieinanderliegen können. Hinter der hastigen Evakuierung stehen konkrete Hinweise auf einen von Iran unterstützten Anschlagsplan sowie mehrere Festnahmen auf britischem Boden. Großbritannien, das den USA den Einsatz dieser Bomber gegen iranische Raketenstellungen genehmigt hatte, findet sich nun in einer immer heikleren Rolle zwischen zwei Mächten, deren Konflikt zunehmend greifbare Formen annimmt.

Das Pentagon hat alle amerikanischen Langstreckenbomber von der britischen Luftwaffenbasis RAF Fairford abgezogen und auf ihre Heimatstützpunkte in den USA zurückbeordert. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte den Schritt mit Verweis auf operative Sicherheitsgründe. Nach Informationen der New York Times lagen bereits seit Wochen Warnungen vor, doch konkrete Details in den vergangenen 24 Stunden hatten die Lage entscheidend verschärft.

Die Eile war bemerkenswert: Einige der rund zwölf B-1-Maschinen starteten, noch bevor die Tankflugzeuge für den Atlantikflug bereitstanden. Viele der Bomber waren erst in der Vorwoche auf dem Stützpunkt eingetroffen – das Pentagon hatte sie im März nach Großbritannien verlegt, um im Konflikt mit dem Iran flexibler agieren zu können.

Die Bedrohungslage hatte sich bereits zuvor konkretisiert: Ende September wurden fünf Männer nahe RAF Fairford festgenommen, verdächtigt der Terrorvorbereitung und von Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Sie wurden später unter Auflagen freigelassen, da das sichergestellte Material offenbar nicht funktionsfähig war. Wenig später verhaftete die Polizei in London einen 27-jährigen britisch-iranischen Staatsbürger unter ähnlichem Verdacht und durchsuchte zwei Immobilien in Westminster.

Premierminister Andy Burnham bestätigte Hinweise auf eine mögliche iranische Verbindung, während US-Außenminister Marco Rubio von einem 'ausländischen Akteur' sprach. Teheran wies jede Beteiligung scharf zurück. Im Hintergrund steht die britische Genehmigung, von Fairford aus Bomber gegen iranische Raketenstellungen einzusetzen, die verdächtigt werden, Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen zu haben – eine Entscheidung, die Großbritannien in eine zunehmend exponierte Position bringt.

Das Pentagon hat eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen: Alle amerikanischen Langstreckenbomber, die auf der britischen Luftwaffenbasis RAF Fairford stationiert waren, sind in ihre Heimatstützpunkte in den USA zurückgekehrt. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums bestätigte dies auf Anfrage und verwies dabei auf operative Sicherheitsgründe, die es dem Ressort normalerweise unmöglich machen, Truppenbewegungen in Echtzeit zu kommentieren.

Der Grund für diesen hastigen Abzug liegt nach Informationen der New York Times in neuen Drohungen gegen den Stützpunkt. Zwei US-Beamte berichteten der Zeitung von Hinweisen auf einen von Iran unterstützten geplanten Anschlag. Das Pentagon wollte sich zu dieser Einschätzung nicht weiter äußern, doch ein US-Beamter erklärte, dass die Informationen zwar Teil von Warnungen waren, die bereits vor drei Wochen vorlagen. In den vergangenen 24 Stunden jedoch hätten konkrete Details die Lage deutlich verschärft.

Die Eile des Abzugs war bemerkenswert. Nach Angaben der New York Times starteten einige Maschinen bereits, während die erforderlichen Tankflugzeuge für die Unterstützung über dem Atlantik noch vorbereitet werden mussten. Unter den abgezogenen Flugzeugen befanden sich etwa zwölf B-1-Bomber. Das Pentagon hatte diese Langstreckenbomber erst im März nach Großbritannien verlegt, um flexibler im Konflikt mit dem Iran agieren zu können. Viele der nun abgezogenen Maschinen waren erst in der vergangenen Woche auf dem Stützpunkt eingetroffen – ein Einsatz, der sich als äußerst kurz erwies.

Die Bedenken sind nicht unbegründet. Ende September waren fünf Männer nahe der RAF Fairford festgenommen worden, verdächtigt der Vorbereitung einer terroristischen Tat und von Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Sie wurden später unter strengen Auflagen wieder freigelassen. Britischen Medienberichten zufolge stellte sich das verdächtige Material, das die Männer bei sich trugen, nicht als funktionsfähiger Sprengstoff heraus. Wenige Tage später folgte eine weitere Festnahme: Ein 27-Jähriger mit britischer und iranischer Staatsangehörigkeit wurde in London verhaftet, ebenfalls verdächtigt der Vorbereitung einer terroristischen Tat. Beamte durchsuchten zwei Immobilien im Stadtteil Westminster, und ein 26-jähriger Brite wurde befragt.

Britanniens Premierminister Andy Burnham bestätigte Hinweise auf eine mögliche Verbindung zum Iran. US-Außenminister Marco Rubio hatte von der Beteiligung eines "ausländischen Akteurs" gesprochen. Das Pentagon betonte in seiner Mitteilung, dass die Piloten der amerikanischen Bomberflotte – darunter B-1-, B-2- und B-52-Maschinen – weiterhin bereit seien, präzise globale Angriffe durchzuführen.

Der Hintergrund dieser Spannungen liegt in der britischen Genehmigung für die USA, von Fairford aus stationierte Bomber gegen iranische Raketenstellungen einzusetzen. Diese Stellungen werden verdächtigt, Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen zu haben. Der Iran wies jegliche Verwicklung in die Anschlagspläne "aufs Schärfste" zurück und sprach von "böswilligen Spekulationen". Die Evakuierung der Bomber unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen Washington und Teheran, wobei Großbritannien als Gastgeber dieser Operationen in eine zunehmend heikle Position gerät.

Die Informationen waren zwar Teil von Warnungen, die vor drei Wochen vorlagen, doch konkrete Details in den letzten 24 Stunden verschärften die Lage deutlich
— Ein US-Beamter
Der Iran wies jegliche Verwicklung aufs Schärfste zurück und sprach von böswilligen Spekulationen
— Iranische Regierung
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