Obama rechnet im Midterm-Wahlkampf scharf mit Trump ab

Obama schaltet sich mit scharfer Kritik in den Wahlkampf ein
Mehrere Medien berichten über Obamas Angriff auf Trump kurz vor den US-Zwischenwahlen.

Wenige Tage vor den Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten hat sich Barack Obama in den Wahlkampf eingeschaltet und Donald Trump mit scharfen Worten angegriffen. Der frühere Präsident wirft seinem Nachfolger vor, das Amt zum eigenen Vorteil zu nutzen, und zieht die Umbauten im Weißen Haus ins Lächerliche. Solche Momente erinnern daran, dass Macht immer auch eine Frage des Vertrauens bleibt, das Bürgerinnen und Bürger ihren Führungspersonen schenken oder entziehen. Wie tief dieser Riss im Wahlkampf reicht, wird sich erst am Ausgang der Abstimmung zeigen.

Wenige Tage vor den Zwischenwahlen in den USA hat Barack Obama in den Wahlkampf eingegriffen und Donald Trump mit deutlichen Worten attackiert. Mehrere deutschsprachige Medien berichten übereinstimmend von einer scharfen Abrechnung des früheren Präsidenten.

Im Mittelpunkt steht der Vorwurf der Selbstbereicherung: Obama werfe Trump vor, sein Amt zum eigenen Vorteil zu nutzen. Auch die Umbauten, die Trump im Weißen Haus veranlasst hat, nahm Obama ins Visier und machte sie zum Gegenstand von Spott.

Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt. Bei Zwischenwahlen entscheidet sich, wie die Mehrheiten im Kongress ausfallen und wie viel Spielraum der Präsident für den Rest seiner Amtszeit hat. Obama tritt als prominente Stimme seiner Partei auf, vor allem um Wählerinnen und Wähler zu mobilisieren.

Wie Trump reagiert, ist offen. Ob der Auftritt die Abstimmung tatsächlich prägt, werden erst die Ergebnisse zeigen.

Wenige Tage vor den Zwischenwahlen in den USA hat sich Barack Obama in den Wahlkampf eingeschaltet und Donald Trump mit deutlichen Worten angegriffen. Mehrere deutschsprachige Medien berichteten darüber, darunter Deutschlandfunk, tagesschau.de, BILD, DIE ZEIT und SZ.de. Sie schildern den Auftritt des früheren Präsidenten übereinstimmend als scharfe Abrechnung.

Ein zentraler Vorwurf lautet Selbstbereicherung. Obama wirft Trump demnach vor, sein Amt zum eigenen Vorteil zu nutzen. Welche Fälle er im Einzelnen nannte, geht aus den vorliegenden Schlagzeilen und Teasern nicht hervor.

Ein zweiter Punkt betrifft das Weiße Haus. Laut BILD verspottete Obama die Umbauten, die Trump dort vornehmen ließ. Ob und wie er diese Veränderungen konkret beschrieb, lässt sich aus dem vorliegenden Material nicht ablesen. Dass er sie zum Gegenstand seiner Kritik machte, ist aber belegt: Er greift damit ein Thema auf, das Trumps Amtsführung auch im Wahlkampf begleitet.

Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt. Bei Zwischenwahlen entscheidet sich, wie die Mehrheiten im Kongress aussehen, und damit, wie viel Spielraum der amtierende Präsident für den Rest seiner Amtszeit hat. Ein Ex-Präsident, der sich in die Kampagne einmischt, will vor allem eines: Wählerinnen und Wähler mobilisieren, die sonst zu Hause bleiben könnten. Obama tritt dabei als prominente Stimme seiner Partei auf.

Die Überschriften sprechen von einer Abrechnung, einem scharfen Angriff und von Spott. Wörtliche Zitate liegen in dem Material nicht vor, ebenso wenig Angaben zu Ort, Publikum oder genauem Datum des Auftritts. Wer wissen will, was Obama im Wortlaut gesagt hat, muss die ausführlichen Berichte der genannten Medien lesen.

Offen ist, wie Trump reagiert. Sein Umgang mit Kritik von Vorgängern und Gegnern war bisher selten zurückhaltend. Ob Obamas Auftritt die Mobilisierung tatsächlich prägt, werden erst die Wahlergebnisse zeigen.

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