Ein offenbar derber Spruch von US-Präsident Donald Trump über Norwegen hat im Land keinen diplomatischen Zorn, sondern ein Lächeln ausgelöst. Wie so oft im Verhältnis zwischen Großmächten und kleineren Nationen antwortet hier nicht die Macht mit Gegenwehr, sondern das Gemüt mit Witz. Die norwegische Tourismusorganisation hat die Beleidigung in eine Werbekampagne mit Toilettenmotiven verwandelt, und so wird aus einem Spott ein Einladungsschreiben. Wohin das führt, ob es ein kurzer Heiterkeitsmoment bleibt oder mehr, muss die Zeit zeigen.
Norwegen kontert Trumps „Scheißhaus“-Spruch mit Humor-Kampagne
Statt zu protestieren, zeigt Norwegen seine schönsten Toiletten.
Worum geht es hier eigentlich?
Trump soll Norwegen mit einem derben Ausdruck abgewertet haben. Die norwegische Tourismusorganisation antwortete mit einer Kampagne mit Toilettenmotiven.
Das ist ein ungewöhnlicher Weg, auf eine Beleidigung zu reagieren.
Ja, sie macht aus dem Spott Werbung. Statt zu protestieren, zeigt man die schönsten Toiletten des Landes.
Wir sollten aber sagen, was wir wissen. Wir haben nur Schlagzeilen, keinen ausgeführten Artikel.
Was fehlt konkret?
Der genaue Wortlaut von Trumps Bemerkung, Datum und Anlass. Auch der Umfang der Kampagne ist unbekannt.
Dass mehrere Medien übereinstimmend berichten, spricht immerhin dafür, dass die Kampagne existiert.
Richtig, aber Übereinstimmung in Schlagzeilen ist noch keine Tiefe. Ob es diplomatische Folgen gibt, steht nirgends.
Dann bleibt abzuwarten, ob sich jemand offiziell äußert.
El Pulso
- Trump soll Norwegen mit einem derben Ausdruck abgewertet haben, und die Schlagzeilen reißen sich um das Wort „Scheißhaus“.
- Die norwegische Tourismusorganisation greift die Beleidigung auf und stellt sie auf den Kopf.
- Mit Toilettenmotiven, die angeblich die „schönsten“ des Landes zeigen, wird der Spott zur Werbung.
- Ob daraus diplomatische Verstimmung wird oder der Vorfall als Randnotiz verklingt, ist offen.
Ein offenbar derber Spruch von US-Präsident Donald Trump über Norwegen hat im Land keinen diplomatischen Zorn, sondern ein Lächeln ausgelöst. Wie so oft im Verhältnis zwischen Großmächten und kleineren Nationen antwortet hier nicht die Macht mit Gegenwehr, sondern das Gemüt mit Witz. Die norwegische Tourismusorganisation hat die Beleidigung in eine Werbekampagne mit Toilettenmotiven verwandelt, und so wird aus einem Spott ein Einladungsschreiben. Wohin das führt, ob es ein kurzer Heiterkeitsmoment bleibt oder mehr, muss die Zeit zeigen.
Die Meldungen sind knapp, doch ihr Kern ist klar. US-Präsident Donald Trump soll über Norwegen eine abfällige Bemerkung gemacht haben, die in den Schlagzeilen als „Scheißhaus“-Spruch auftaucht. Wann und in welchem Zusammenhang er das sagte, bleibt unklar.
Norwegen reagierte nicht mit diplomatischer Härte, sondern mit Humor. Mehrere deutsche Medien, darunter der Standard, BILD, die Süddeutsche Zeitung, n-tv.de und Deutschlandfunk Kultur, berichten übereinstimmend, dass sich die Norweger über den Spruch lustig machten. Die norwegische Tourismusorganisation machte die Beleidigung zum Thema einer Kampagne.
Im Mittelpunkt stehen Toilettenmotive. Laut Standard und BILD wirbt Norwegen mit den „schönsten“ Toiletten des Landes. So wird der Spott selbst zum Werbeargument.
Unklar bleibt, wie groß die Kampagne ist, wo sie läuft und ob die Regierung oder das Weiße Haus sich äußern werden.
Die Quellenlage ist dünn: Vorliegend sind nur Schlagzeilen aus mehreren deutschen Medien, kein ausgeführter Artikel. Entsprechend knapp fällt die Darstellung aus.
Auslöser ist eine abfällige Bemerkung von US-Präsident Donald Trump über Norwegen. Er soll das Land mit einem derben Ausdruck bedacht haben, in den Schlagzeilen ist von einem „Scheißhaus“-Spruch die Rede. Den genauen Wortlaut, den Anlass und den Zeitpunkt der Äußerung nennen die vorliegenden Meldungen nicht.
Norwegen antwortete nicht mit diplomatischer Schärfe, sondern mit Humor. Nach Berichten des Standard, der BILD, der Süddeutschen Zeitung (SZ.de), von n-tv.de und des Deutschlandfunk Kultur machten sich Norweger über die Bemerkung lustig. Die norwegische Tourismusorganisation, vom Deutschlandfunk Kultur als Tourismusbehörde bezeichnet, griff die Beleidigung für eine Kampagne auf.
Im Zentrum der Kampagne stehen Toilettenmotive. Der Standard und die BILD schreiben, Norwegen zeige die „schönsten“ Toiletten des Landes. Damit wird der Spott in Werbung für das Reiseziel umgemünzt. Wie viele Motive die Kampagne umfasst, auf welchen Kanälen sie läuft und wann sie gestartet wurde, geht aus den Meldungen nicht hervor.
Dass mehrere deutsche Medien übereinstimmend berichten, spricht dafür, dass die Kampagne real ist. Die Einzelheiten bleiben jedoch offen.
Ob der Vorfall diplomatische Folgen hat oder eine Randnotiz bleibt, lässt sich aus den Meldungen nicht beantworten. Zu beobachten ist, ob sich die norwegische Regierung oder das Weiße Haus äußern und wie die Kampagne verläuft.