Lufthansa mustert aus: 346 in Rente

Der fliegende Bleistift geht in den Ruhestand
Nach fast 25 Jahren endet die Ära des eleganten Airbus A340-600 bei der Lufthansa.
Mark

Warum ist dieser spezielle Flugzeugtyp für so viele Menschen emotional bedeutsam?

Mimi

Der A340-600 war wirklich einzigartig — das längste Passagierflugzeug seiner Zeit, mit dieser unverwechselbaren schlanken Form. Für Flugzeugfans ist er ein Kunstwerk. Und für normale Passagiere war es ein Erlebnis, in einem so großen Flugzeug zu fliegen, dass man tatsächlich Treppen brauchte.

Luke

Aber warum fliegt er überhaupt noch? Das ist doch die eigentliche Geschichte.

Mimi

Genau. Boeing hat massive Lieferverzögerungen. Die Lufthansa wollte längst auf neuere, sparsamere Flugzeuge umsteigen, aber die kommen nicht.

Mark

Wie lange fliegt der 346 schon für Lufthansa?

Mimi

Fast 25 Jahre. Das ist eine sehr lange Lebensdauer für ein Langstreckenflugzeug.

Luke

Und wer fliegt diesen letzten Flug?

Mimi

Francesco Sciortino, ein Vorstand der Lufthansa und der Hub-Manager in Frankfurt. Es ist also jemand mit echtem Gewicht, der diesen Flug führt.

Mark

Was kommt danach? Wird der 346 verschrottet?

Luke

Das wird in der Quelle nicht gesagt. Wir wissen nur, dass er in den Ruhestand geht.

Mimi

Die Nachfolger sind der A350 und die Boeing 787-9 — beide moderner und effizienter. Aber eben nicht verfügbar, wenn man sie braucht.

  • Letzter Linienflug des A340-600 am 18./19. Oktober 2026
  • Lufthansa war zuletzt der größte Betreiber dieses Flugzeugtyps
  • Der A340-600 war einmal das längste Passagierflugzeug der Welt
  • Fast 25 Jahre im Dienst bei Lufthansa
  • Nachfolger: Airbus A350 und Boeing 787-9

Der A340-600 war einmal das längste Passagierflugzeug der Welt und ist bei Flugzeugfans wegen seiner eleganten Silhouette beliebt. Lieferverzögerungen bei Boeing zwangen Lufthansa, den älteren Airbus länger einzusetzen als ursprünglich geplant.

Lufthansa fliegt am 18./19. Oktober den letzten Linienflug eines Airbus A340-600. Nach fast 25 Jahren geht das vierstrahlige Langstreckenflugzeug in den Ruhestand.

Am 19. Oktober werden Hunderte von Flugzeugbegeisterten zum Frankfurter Flughafen strömen. Sie kommen, um ein Stück Luftfahrtgeschichte zu sehen: den letzten Airbus A340-600 der Lufthansa, der an diesem Morgen landen wird. Damit endet eine Ära für einen der elegantesten Langstreckenflugzeuge, die je gebaut wurden.

Der A340-600 — unter Piloten und Enthusiasten als "346" bekannt — war einmal das längste Passagierflugzeug der Welt. Mit seiner schlanken, gestreckt wirkenden Silhouette unterscheidet er sich optisch deutlich von anderen Großflugzeugen. Passagiere erinnern sich noch heute daran, dass sie an Bord Treppen hinuntergehen mussten, um zu den Waschräumen zu gelangen — ein Merkmal, das zeigt, wie gewaltig diese Maschine tatsächlich war. Unter Flugzeugfans ist der 346 legendär. Seine vier Triebwerke waren lange Zeit notwendig, um die enormen Distanzen zu bewältigen, obwohl moderne Technik längst gezeigt hat, dass zwei Triebwerke aus Sicherheits- und Effizienzgründen ausreichen.

Die Lufthansa war zuletzt der größte Betreiber dieser Flugzeugversion. Nur noch wenige Fluggesellschaften weltweit setzen den A340-600 ein. Der letzte reguläre Linienflug wird am 18. Oktober in Washington starten und am 19. Oktober morgens in Frankfurt landen. Kapitän dieses historischen Flugs wird Francesco Sciortino sein, der als Vorstand der Lufthansa und Hub-Manager in Frankfurt fungiert.

Die lange Lebensdauer des 346 ist kein Zufall. Wie viele andere Fluggesellschaften leidet die Lufthansa unter erheblichen Lieferverzögerungen, insbesondere bei Boeing. Die modernen Nachfolger — der Airbus A350 und die Boeing 787-9 — sind sparsamer und leistungsfähiger, doch sie kommen nicht schnell genug an. So fliegt der vierstrahlige Airbus weiter, länger als ursprünglich geplant, weil der Fortschritt in Seattle stockt. Nach fast 25 Jahren im Dienst geht der 346 nun in den Ruhestand. Für die Fans, die am 19. Oktober zum Flughafen kommen, ist es ein Abschied von einer Maschine, die Eleganz und Ingenieurskunst verkörpert — und ein Beweis dafür, dass manchmal die älteren Dinge länger halten, als die Planung vorsieht.

Kapitän des letzten Flugs wird Francesco Sciortino sein, Vorstand der Lufthansa und Hub-Manager in Frankfurt
— Quelle
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