Der Angreifer war 2024 bei Oman Air suspendiert worden, nachdem extremistisches Material bei ihm gefunden wurde und er als Sicherheitsrisiko eingestuft worden war. Der Copilot soll mit einer Rettungsaxt den Kapitän angegriffen haben und die Absicht gehabt haben, das Flugzeug über Israel zum Absturz zu bringen.
Flydubai-Copilot war bereits als Sicherheitsrisiko bekannt
Ein Mann, der als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde, flog später für eine andere Airline.
Wie konnte dieser Mann überhaupt noch fliegen dürfen, nachdem er als Sicherheitsrisiko eingestuft worden war?
Das ist genau das, was die Ermittler jetzt klären müssen. Er war 2024 bei Oman Air suspendiert worden, nachdem extremistisches Material bei ihm gefunden wurde. Ihm wurde ein Flugverbot auferlegt. Aber irgendwie schaffte er es später, für Flydubai zu arbeiten.
Warte — war das Flugverbot international gültig, oder nur bei Oman Air? Das ist ein großer Unterschied.
Das ist noch nicht vollständig geklärt. ABC News berichtet, dass Ermittler herauszufinden versuchen, warum ihm das Fliegen für Flydubai erlaubt wurde. Das deutet darauf hin, dass die Informationen nicht richtig weitergegeben wurden.
Und was sagt Flydubai dazu? Hätten sie diese Informationen haben sollen?
Flydubai hat sich bislang nicht öffentlich geäußert. Das ist Teil dessen, was untersucht wird — ob es Versäumnisse bei der Überprüfung von Bewerbern gab oder ob der Informationsaustausch zwischen Fluggesellschaften zusammengebrochen ist.
Die Quellen sind alle US-amerikanische Geheimdienste und Medien. Haben die emiratischen Behörden das bestätigt?
Die emiratischen Behörden haben Ermittlungen eingeleitet und sprechen von einer "Terrorattacke". Ein hochrangiger Regierungsvertreter sprach auch von Terrorismus. Aber sie haben die spezifischen Details über die früheren Sicherheitsbedenken nicht öffentlich bestätigt.
Was ist mit den LinkedIn-Posts, die nach dem Angriff gepostet wurden?
CNN berichtet, dass zwei Posts stunden nach der Gewalttat von einem Profil unter seinem Namen abgesetzt wurden. Eines enthielt ein Video, das mit einem Foto von Ayman al-Zawahiri endet. Aber wer diese Posts veröffentlichte und ob sie voraus geplant waren, ist unklar.
Das ist wichtig — wir wissen nicht, ob er selbst diese Posts machte oder ob jemand sein Profil übernahm. Das ändert die Interpretation erheblich.
Was passiert mit ihm jetzt?
Er wurde in die Vereinigten Arabischen Emirate gebracht und kooperiert angeblich mit den Ermittlern. Er soll angedeutet haben, dass er beabsichtigte, das Flugzeug über Israel zum Absturz zu bringen.
Il Polso
- Copilot 2024 bei Oman Air suspendiert, nachdem extremistisches Material gefunden wurde
- Mit Rettungsaxt bewaffneter Angriff auf Kapitän während Flug Dubai-Tel Aviv
- Pilot trotz schwerer Verletzungen in der Lage, Cockpit-Tür zu öffnen
- Passagiere überwältigten Angreifer; vier sollen Medaille für Zivilcourage erhalten
Der Angreifer war 2024 bei Oman Air suspendiert worden, nachdem extremistisches Material bei ihm gefunden wurde und er als Sicherheitsrisiko eingestuft worden war. Der Copilot soll mit einer Rettungsaxt den Kapitän angegriffen haben und die Absicht gehabt haben, das Flugzeug über Israel zum Absturz zu bringen.
Ein Flydubai-Copilot, der einen Piloten angriff, war zuvor bei Oman Air als Sicherheitsrisiko eingestuft und mit Flugverbot belegt worden. Ermittler untersuchen, warum ihm danach das Fliegen für Flydubai erlaubt wurde.
Ein Flydubai-Flugzeug war am Mittwoch auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv, als sich im Cockpit eine Gewalttat abspielte, die nun Fragen über Sicherheitslücken in der Luftfahrtindustrie aufwirft. Der Copilot griff den Kapitän mit einer Rettungsaxt an — einem Werkzeug, das zur vorgeschriebenen Notausrüstung jeden Flugzeugs gehört. Trotz schwerer Verletzungen gelang es dem Piloten, die Cockpit-Tür zu öffnen. Mehrere Passagiere drangen ein und überwältigten den Angreifer. Der Kapitän wurde später als Held gefeiert; der israelische Präsident kündigte an, vier Passagiere mit einer Medaille für Zivilcourage auszuzeichnen.
Was sich in den Stunden nach dem Angriff abzeichnete, war jedoch beunruhigender: Der Copilot war kein unbekanntes Sicherheitsrisiko. Nach Angaben von ABC News, gestützt auf hochrangige Geheimdienst- und Strafverfolgungsbeamte, war der Mann 2024 bei Oman Air suspendiert worden, nachdem extremistisches Material bei ihm gefunden worden war. Die Fluggesellschaft stufte ihn als Sicherheitsrisiko ein. Das Wall Street Journal berichtet, dass ihm daraufhin ein Flugverbot auferlegt wurde — die Behörden fürchteten, er könnte radikale ideologische Ansichten vertreten. Dennoch durfte er bei Oman Air in einer Verwaltungsfunktion weiterbeschäftigt werden.
Die zentrale Frage, die Ermittler nun klären müssen, ist einfach und beängstigend zugleich: Wie konnte dieser Mann, nachdem er als Sicherheitsrisiko eingestuft und mit Flugverbot belegt worden war, später für Flydubai als Copilot arbeiten? ABC News zitiert Quellen aus den Ermittlungen, wonach der festgenommene Mann mit den Behörden kooperiert und angedeutet habe, dass er beabsichtigte, das Flydubai-Flugzeug über Israel zum Absturz zu bringen. Der Copilot wurde inzwischen in die Vereinigten Arabischen Emirate gebracht.
Die emiratischen Behörden haben Ermittlungen eingeleitet und bezeichnen die Tat als Versuch einer "Terrorattacke", wie der Generalstaatsanwalt der staatlichen Nachrichtenagentur WAM mitteilte. Die israelische Regierung geht von einem dschihadistischen Terroranschlag aus. Ein hochrangiger Regierungsvertreter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sprach ebenfalls von Terrorismus. Doch während die Behörden das Motiv noch untersuchen, deuten digitale Spuren auf eine ideologische Komponente hin. CNN berichtet von einem LinkedIn-Profil unter dem Namen des mutmaßlichen Angreifers, das inzwischen gelöscht wurde. Stunden nach der Gewalttat sollen zwei Posts von diesem Profil abgesetzt worden sein — wer sie veröffentlichte und ob sie voraus geplant waren, bleibt unklar. Eines der Videos endete mit einem Foto von Ayman al-Zawahiri, dem früheren Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida.
Die Sicherheitslücke, die dieser Vorfall offenlegt, ist strukturell. Ein Mann, der von einer Fluggesellschaft als Sicherheitsrisiko eingestuft und mit Flugverbot belegt wurde, konnte anschließend bei einer anderen Fluggesellschaft in der Luft arbeiten. Ob dies auf unzureichende Informationsaustausche zwischen Fluggesellschaften, auf Mängel bei der Überprüfung von Bewerbern oder auf andere Versäumnisse zurückzuführen ist, werden die laufenden Ermittlungen zeigen. Für die Luftfahrtindustrie und die Regulierungsbehörden ist dies ein Moment der Rechenschaftspflicht.
Citazioni salienti
Der Täter habe versucht, eine 'Terrorattacke' auszuführen— Generalstaatsanwalt der Vereinigten Arabischen Emirate (über WAM)
Der Copilot soll angedeutet haben, dass er die Absicht gehabt habe, das Flydubai-Flugzeug in Israel zum Absturz zu bringen— Quellen aus den Ermittlungen (zitiert von ABC News)