Essen: Zwei Gleisarbeiter von ICE erfasst – ein Mann tot, ein weiterer schwer verletzt

Ein Gleisarbeiter ist tödlich verunglückt, ein weiterer Mitarbeiter wurde schwer verletzt.
Für einen der beiden kam jede Hilfe zu spät.
In Essen erfasste ein ICE zwei Gleisarbeiter; einer starb, der andere wurde schwer verletzt gerettet.
Mark

Was ist in Essen am Sonntagabend passiert?

Mimi

Sechs Bahn-Mitarbeiter waren an einem Gleisabschnitt, als ein ICE durchfuhr. Zwei wurden erfasst, einer starb, der andere wurde schwer verletzt.

Mark

Wie wurde der Verletzte gerettet?

Mimi

Mit einer Drehleiter. Die Feuerwehr holte ihn aus dem Gleisbereich auf die Straße, danach kam er ins Krankenhaus.

Luke

Wissen wir, wie es zu dem Unfall kam?

Mimi

Nein. Zu den Hintergründen gibt es bislang keine Angaben, die Ermittlungen laufen.

Mark

Waren die Arbeiter also gesichert oder nicht?

Luke

Das lässt sich aus dem Bericht nicht sagen. Ob es eine Sperrung gab oder ob der Zug auf dem falschen Gleis fuhr, steht dort nicht. Alles andere wäre Spekulation.

Mark

Warum waren Notfallseelsorger vor Ort?

Mimi

Vermutlich wegen der Kollegen und der Einsatzkräfte. Der Bericht nennt nur, dass sie dabei waren, nicht für wen.

Luke

Genau, das „vermutlich“ ist unsere Annahme, keine bestätigte Angabe.

Mark

Und der Bahnverkehr?

Mimi

Fernzüge werden zwischen Gelsenkirchen und Duisburg umgeleitet, mit etwa 20 Minuten Verspätung. Im Regionalverkehr sollen Reisende sich selbst informieren.

  • Am späten Sonntagabend fuhr ein ICE in Essen durch einen Gleisabschnitt, an dem sechs Mitarbeiter der Deutschen Bahn arbeiteten.
  • Ein Gleisarbeiter starb noch an der Unfallstelle, für ihn kam jede Hilfe zu spät.
  • Der zweite Verletzte wurde mit einer Drehleiter aus dem Gleisbereich auf die Straße geholt und ins Krankenhaus gebracht.
  • Die Frage, wie der Zug auf das Gleis gelangen konnte, bleibt ungeklärt, während die Ermittlungen laufen.
  • Fernzüge zwischen Gelsenkirchen und Duisburg werden umgeleitet, Reisende müssen mit rund 20 Minuten Verspätung rechnen.

In Essen hat ein am späten Sonntagabend durchfahrender ICE zwei Gleisarbeiter erfasst, einer von ihnen ist gestorben, der andere schwer verletzt. Es ist einer jener Momente, in denen die Arbeit im Verborgenen, die das Netz am Laufen hält, plötzlich sichtbar wird und die Frage nach Sicherheit mit ganzer Schwere zurückkehrt. Warum es zu dem Unglück kam, ist noch offen, und bis die Untersuchung Klarheit schafft, bleibt vor allem das Gewicht eines Menschenlebens, das hier verloren wurde.

Am späten Sonntagabend arbeitete in Essen eine Gruppe von sechs Mitarbeitern der Deutschen Bahn an einem Gleisabschnitt. Dann fuhr ein ICE heran, und zwei der Männer wurden von dem Zug erfasst.

Die Einsatzkräfte konnten bei einem nur noch den Tod feststellen. Der zweite war schwer verletzt und wurde mit einer Drehleiter aus dem Gleisbereich geholt. Notfallseelsorger kümmerten sich vor Ort um alle, die das Geschehen miterlebt hatten, denn auch die übrigen Kollegen standen unmittelbar in der Gefahr.

Warum der Zug auf das Gleis treffen konnte, auf dem die Gruppe arbeitete, ist bislang ungeklärt. Die Ermittlungen sollen darauf Antworten geben.

Am Montag spürten Reisende die Folgen: Fernzüge werden zwischen Gelsenkirchen und Duisburg umgeleitet, mit Verspätungen von etwa 20 Minuten.

Am späten Sonntagabend arbeitete in Essen eine Gruppe von sechs Mitarbeitern an einem Gleisabschnitt der Deutschen Bahn. Dann fuhr ein ICE durch. Zwei der Männer wurden von dem Zug erfasst, wie die Feuerwehr mitteilte.

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten bei einem der beiden nur noch den Tod feststellen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Der zweite Betroffene war schwer verletzt. Die Rettungskräfte holten ihn mithilfe einer Drehleiter aus dem Gleisbereich hinauf auf die Straße. Von dort wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden. Vor Ort waren auch Notfallseelsorger, die sich um Menschen kümmern, die ein solches Ereignis miterlebt haben. Zudem war ein Hubschrauber der Bundespolizei im Einsatz. Die Zahl der Arbeiter, die an der Stelle standen, macht deutlich, dass neben den beiden Getroffenen weitere Kollegen die Gefahr unmittelbar erlebten. Wie es ihnen geht, ist in den bisherigen Angaben nicht beschrieben.

Warum der Unfall geschah, ist bislang offen. Zu den Hintergründen gibt es keine Angaben, die Ermittlungen laufen. Ungeklärt ist damit unter anderem, wie der ICE auf das Gleis treffen konnte, auf dem die Gruppe arbeitete.

Auch am Montag wirkte sich der Unfall auf den Bahnverkehr aus. Betroffene Fernzüge werden auf der Strecke zwischen Gelsenkirchen und Duisburg umgeleitet, wie die Deutsche Bahn auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa erklärte. Reisende müssen deshalb mit Verspätungen von ungefähr 20 Minuten rechnen. Im Regionalverkehr sollen sich Fahrgäste über die Bahnmedien über alternative Routen informieren.

Als Nächstes dürften die Ermittlungen Klarheit darüber bringen, wie es zu dem Unglück kam. Bis dahin steht fest: Ein Gleisarbeiter ist tot, ein weiterer schwer verletzt, und der Fernverkehr im mittleren Ruhrgebiet läuft nur mit Umleitung.

Zu den Hintergründen des Unfalls gibt es bislang keine Angaben, die Ermittlungen laufen.
— Bericht auf Basis von Feuerwehrangaben
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