Der zweitgrößte Auslandseinsatz der Bundeswehr endet nach Jahren mit dem Rückzug aller Truppen aus dem Nordirak. Das Feldlager Erbil wurde offiziell übergeben, was das Ende einer langen Präsenz deutscher Streitkräfte im Irak markiert.
Bundeswehr beendet Einsatz im Irak – letzte Soldaten zurückgekehrt
Ein großer Einsatz endet ohne großes Aufsehen
Warum ist das Ende dieses Einsatzes so leise verlaufen? Normalerweise gibt es doch Debatten um solche Entscheidungen.
Das ist eine gute Frage. Der Einsatz war lange Zeit nicht im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Er war wichtig für die Sicherheitspolitik, aber nicht präsent in den Schlagzeilen. Deshalb vielleicht auch das stille Ende.
Aber wir sollten vorsichtig sein: Die Quellen sprechen von einem "klanglosen Ende", aber das ist eine Charakterisierung, keine Nachricht. Wir wissen, dass die Soldaten zurückgekehrt sind und das Lager übergeben wurde. Das ist Fakt. Aber die Gründe für den Abzug, die politischen Entscheidungen dahinter — die sind in den Meldungen nicht wirklich erklärt.
Wie lange war die Bundeswehr denn im Irak präsent?
Das wird nicht konkret genannt in den verfügbaren Meldungen. Wir wissen, dass es Jahre waren, dass es ein großer Einsatz war, aber die genaue Dauer ist nicht spezifiziert.
Genau. Und das ist ein Problem. "Zweitgrößter Auslandseinsatz" — größer als was? Zu welcher Zeit? Das wird nicht erklärt. Die Zahlen fehlen.
Was passiert jetzt mit den Aufgaben, die die Bundeswehr dort erfüllt hat?
Das ist unklar. Die Meldungen deuten an, dass irakische und kurdische Kräfte ihre Verteidigungsfähigkeiten anders organisieren müssen. Aber konkrete Pläne werden nicht genannt.
Und das ist das Wichtigste, das wir nicht wissen: Wer übernimmt? Andere Länder? Lokale Kräfte allein? Das hat echte Konsequenzen für die Stabilität, aber die Antwort ist nicht in den Quellen.
Il Polso
- Feldlager Erbil wurde offiziell übergeben
- Zweitgrößter Auslandseinsatz der Bundeswehr
- Letzte Soldaten aus dem Nordirak zurückgekehrt
- Einsatz endete ohne großes öffentliches Aufsehen
Der zweitgrößte Auslandseinsatz der Bundeswehr endet nach Jahren mit dem Rückzug aller Truppen aus dem Nordirak. Das Feldlager Erbil wurde offiziell übergeben, was das Ende einer langen Präsenz deutscher Streitkräfte im Irak markiert.
Die Bundeswehr hat ihren Einsatz im Irak beendet und die letzten Soldaten aus dem Nordirak abgezogen. Das Feldlager Erbil wurde übergeben.
Die Bundeswehr hat ihren Einsatz im Irak beendet. Die letzten deutschen Soldaten sind aus dem Nordirak zurückgekehrt, und das Feldlager Erbil wurde offiziell übergeben. Damit endet eine der längsten und größten Auslandsmissionen der deutschen Streitkräfte — ein Einsatz, der sich über Jahre erstreckte und an einem Punkt zum zweitgrößten Auslandseinsatz der Bundeswehr überhaupt wurde.
Der Rückzug markiert das Ende einer Präsenz, die mit der Unterstützung des Kampfes gegen den Islamischen Staat begann. Deutsche Soldaten waren in der Region stationiert, um irakische und kurdische Streitkräfte auszubilden und zu beraten. Das Feldlager in Erbil, der Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion, war über lange Zeit das Zentrum dieser Operationen. Dort waren deutsche Truppen untergebracht, von dort aus koordinierten sie ihre Missionen.
Der Abzug erfolgt ohne großes Aufsehen. Mehrere deutsche Medienunternehmen beschrieben das Ende des Einsatzes als "klanglos" — ein Wort, das die Stille andeutet, mit der eine große militärische Unternehmung zu Ende geht. Es gab keine großen Zeremonien, keine breite öffentliche Debatte, die den Rückzug begleitete. Die Soldaten kehrten heim, das Lager wurde übergeben, und damit war es vorbei.
Dieser Schritt signalisiert eine Neuausrichtung der deutschen Sicherheitspolitik im Nahen Osten. Deutschland zieht sich aus einer Region zurück, in der es jahrelang präsent war. Die Entscheidung hat Konsequenzen für die Stabilität vor Ort. Ohne deutsche Unterstützung müssen irakische und kurdische Kräfte ihre Verteidigungsfähigkeiten anders organisieren. Welche Rolle andere Länder in diesem Raum spielen werden, bleibt offen.
Der Einsatz im Irak war für die Bundeswehr ein großes Unterfangen. Tausende Soldaten durchliefen die Mission über die Jahre hinweg. Sie trainierten, sie rieten, sie waren präsent in einem Land, das von Konflikten geprägt ist. Nun ist diese Präsenz Geschichte. Die Bundeswehr konzentriert sich auf andere Prioritäten, andere Regionen, andere Herausforderungen. Der Nordirak gehört nicht mehr dazu.
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Klangloses Ende für den zweitgrößten Auslandseinsatz— taz.de