Berlin und Kiew vereinbaren Produktion von Abfangdrohnen – Merz trotz Drohnenalarm in Kiew

Bei russischen Drohnenangriffen auf Saporischschja und Dnipro wurden mindestens drei Menschen getötet und mindestens sechs verletzt; ein Besatzungsmitglied eines Frachters in Odessa wurde getötet.
Merz spricht von technologischen Durchbrüchen +++ Drohnenalarm in Kiew während…
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Liveblog Ukrainekrieg: Berlin und Kiew wollen Abfangdrohnen gegen neue russische Drohnen produzieren.

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  • Während Merz in Kiew sprach, heulten die Sirenen: Russische Drohnen griffen ukrainische Städte an und töteten mindestens vier Menschen – die Dringlichkeit des Besuchs war keine Inszenierung.
  • Die Ukraine fängt inzwischen nur noch 55 Prozent der russischen Drohnen ab, da neue Jetdrohnen mit bis zu 500 km/h bestehende Abwehrsysteme überfordern.
  • Berlin antwortet mit einem Versprechen: über eine Milliarde Euro Militärhilfe, 350 Millionen für den Energiesektor und – entscheidend – gemeinsame Rüstungsproduktion auf ukrainischem Boden.
  • Mehr als 15.000 Abfangdrohnen sollen in gemeinsamer deutsch-ukrainischer Fertigung entstehen, ergänzt durch Raketen- und Satellitentechnologie.
  • Merz spricht von technologischen Durchbrüchen – die Vereinbarung könnte die Luftverteidigung der Ukraine grundlegend verändern, sofern Produktion und Lieferung mit dem Kriegstempo Schritt halten.

Inmitten aktiver Drohnenangriffe auf ukrainische Städte reiste Bundeskanzler Friedrich Merz nach Kiew – ein Besuch, der nicht nur symbolische Solidarität, sondern konkrete technologische Zusammenarbeit signalisiert. Deutschland und die Ukraine vereinbarten die gemeinsame Produktion von mehr als 15.000 Abfangdrohnen, um der wachsenden Bedrohung durch russische Hochgeschwindigkeitsdrohnen zu begegnen. Mit einem Hilfspaket von über einer Milliarde Euro für Militär und Energie stellt Berlin erneut unter Beweis, dass moderne Kriege zunehmend im Bereich der Technologie entschieden werden – und dass Bündnisse heute in Fabrikhallen geschmiedet werden, nicht nur in Konferenzsälen.

Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte am Sonntag Kiew – und der Krieg ließ sich nicht ausblenden: Während er mit der ukrainischen Führung zusammentraf, schlug Drohnenalarm über der Hauptstadt an. In Saporischschja, Dnipro und Odessa kosteten russische Angriffe mindestens vier Menschen das Leben, darunter ein Besatzungsmitglied eines Frachters.

Trotz – oder gerade wegen – dieser Kulisse kündigte Merz ein umfassendes Hilfspaket an: eine Milliarde Euro für militärische Unterstützung sowie 350 Millionen Euro für den ukrainischen Energiesektor, der unter dem anhaltenden Beschuss leidet.

Das Herzstück des Besuchs war jedoch eine Vereinbarung zur gemeinsamen Rüstungsproduktion. Deutschland und die Ukraine wollen gemeinsam mehr als 15.000 Abfangdrohnen herstellen – konzipiert, um russische Jetdrohnen zu stoppen, die mit bis zu 500 Stundenkilometern fliegen und damit herkömmliche Abwehrsysteme an ihre Grenzen bringen. Ergänzt wird die Kooperation durch Raketen- und Satellitentechnologie.

Der Hintergrund ist alarmierend: Im September gelang es der Ukraine nur noch, 55 Prozent der angreifenden russischen Drohnen abzufangen – ein deutlicher Rückgang, der die Dringlichkeit neuer Technologien unterstreicht. Merz sprach von technologischen Durchbrüchen; ob diese Worte Substanz gewinnen, wird davon abhängen, wie schnell die vereinbarte Produktion Fahrt aufnimmt.

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