Augenzeuge: Cockpit war während Angriff zeitweise verwaist

Der indische Pilot wurde schwer verletzt, konnte aber von einem israelischen Zahnarzt an Bord behandelt werden.
Im Cockpit war niemand, während das Flugzeug abstürzte.
Ein Passagier beschreibt den kritischen Moment, in dem das Flugzeug nach dem Angriff des Co-Piloten die Kontrolle zu verlieren drohte.
Mark

Was genau ist passiert, als der Co-Pilot seinen Kollegen angegriffen hat?

Mimi

Der Pilot schaffte es, die Cockpittür zu öffnen, obwohl er schwer verletzt war. Das war entscheidend, denn sonst hätte der Co-Pilot die volle Kontrolle über das Flugzeug behalten können.

Luke

Aber wir wissen nicht, was genau seine Absicht war. War es ein Terroranschlag, ein psychischer Zusammenbruch, etwas anderes? Das bleibt unklar.

Mark

Wie konnte das Cockpit zeitweise völlig verwaist sein?

Mimi

Der verletzte Pilot war nicht mehr handlungsfähig, und der Co-Pilot war in den Kampf verwickelt. In diesem Moment gab es niemanden, der das Flugzeug steuerte.

Luke

Das ist das Bemerkenswerteste an dieser Geschichte. Ein modernes Flugzeug im Sturzflug mit niemandem im Cockpit. Das zeigt, wie schnell alles zusammenbrechen kann.

Mark

Wie haben die Passagiere das gelöst?

Mimi

Tal erkannte, dass zwei Piloten in seiner Nähe saßen. Er musste sie regelrecht schütteln, um sie aus dem Schock zu wecken und ins Cockpit zu bringen.

Luke

Das ist eine unglaubliche Zufälligkeit. Wenn diese beiden Piloten nicht an Bord gewesen wären, hätte das Flugzeug abstürzen können.

Mark

Wer hat den Angreifer überwältigt?

Mimi

Mehrere Passagiere, darunter mindestens drei weitere Israelis, haben ihn körperlich bezwungen. Dann wurde er mit Ladekabeln gefesselt.

Luke

Interessant ist, dass Tal von »Kampfunterstützung« spricht, aber auch sagt, es gab keinen Plan. Das deutet darauf hin, dass die Passagiere improvisiert haben.

Mark

Was ist mit dem verletzten Piloten passiert?

Mimi

Ein israelischer Zahnarzt, der an Bord war, hat ihn behandelt. Das war ein großes Glück, dass medizinische Hilfe sofort verfügbar war.

Luke

Das ist eine wichtige Fußnote, aber wir wissen nicht, wie schwer seine Verletzungen wirklich waren oder wie es ihm später ging.

Mark

Was bedeutet das für die Flugsicherheit?

Mimi

Es zeigt, dass ein einzelner Mensch im Cockpit großen Schaden anrichten kann. Und dass die Sicherheitsüberprüfungen möglicherweise nicht ausreichend waren, denn der Co-Pilot galt bereits früher als Risiko.

Luke

Das ist die zentrale Frage, die noch beantwortet werden muss. Warum war jemand, der als Sicherheitsrisiko bekannt war, noch im Dienst?

  • Der Co-Pilot attackierte seinen Kollegen mitten im Flug, das Cockpit blieb zeitweise völlig unbemannt, während das Flugzeug rapide an Höhe verlor.
  • Ein israelischer Geschäftsmann musste zwei schockstarre Piloten unter den Passagieren buchstäblich anschreien und schütteln, um sie zur Übernahme des Steuerknüppels zu bewegen.
  • Drei israelische Passagiere überwältigten den Angreifer mit bloßen Händen und fesselten ihn mit Ladekabeln, während ein Zahnarzt den schwer verletzten Piloten notversorgte.
  • Nach der Entschärfung der Lage übernahmen die Passagiere auch die Sicherheitskontrolle an Bord – neben jedes Besatzungsmitglied wurde ein Israeli gestellt.
  • Das Flugzeug landete sicher in Saudi-Arabien; die israelische Regierung spricht bereits von einem dschihadistischen Anschlag, doch Motive und Hintergründe sind weiterhin ungeklärt.

Auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv griff der Co-Pilot seinen Kollegen an und brachte das Flugzeug in einen unkontrollierten Sturzflug – ein Moment, in dem das Schicksal von Dutzenden Menschen an einem seidenen Faden hing. Was folgte, war kein behördlicher Eingriff, sondern das spontane Handeln gewöhnlicher Menschen: Passagiere, die einen Angreifer bezwangen, und zwei zufällig mitreisende Piloten, die das Steuer übernahmen. Die Notlandung in Saudi-Arabien überlebten alle – doch die Fragen nach Versagen, Motiv und Verantwortung bleiben offen.

Ein Flydubai-Flug von Dubai nach Tel Aviv verwandelte sich am Mittwoch in eine lebensbedrohliche Notlage, als der Co-Pilot seinen Kollegen angriff und das Flugzeug in einen gefährlichen Sturzflug geriet. Für kurze, beklemmende Momente war das Cockpit völlig unbemannt.

Der israelische Geschäftsmann Tal, der das Geschehen aus nächster Nähe miterlebte, berichtete der Jerusalem Post, wie er in dieser kritischen Lage zwei zufällig unter den Passagieren sitzende Piloten entdeckte. Beide standen unter Schock – er musste sie anschreien und schütteln, bis einer von ihnen aufstand und nach vorn ins Cockpit ging, um die Kontrolle zu übernehmen.

Gleichzeitig überwältigten drei israelische Passagiere den Angreifer und fesselten ihn mit Ladekabeln. Ein israelischer Zahnarzt an Bord versorgte den schwer verletzten indischen Piloten. Als die unmittelbare Gefahr gebannt war, organisierten die Passagiere auch die Sicherheit an Bord selbst: Neben jedes Besatzungsmitglied wurde ein Israeli gestellt. Tal beschrieb das Geschehen als kollektives, ungeplantes Handeln – keine Befehlskette, nur Menschen, die instinktiv die richtigen Aufgaben übernahmen.

Das Flugzeug landete schließlich sicher in Saudi-Arabien. Die israelische Regierung geht von einem dschihadistischen Terroranschlag aus; der Co-Pilot war bereits früher als Sicherheitsrisiko bekannt. Tals Schilderungen sind bislang nicht unabhängig bestätigt, werfen aber drängende Fragen über Sicherheitsüberprüfungen bei Flydubai auf.

Ein Flug der emiratischen Fluggesellschaft Flydubai von Dubai nach Tel Aviv geriet am Mittwoch in eine Notlage, die nur durch das schnelle Handeln von Passagieren und zwei zufällig an Bord befindlichen Piloten abgewendet wurde. Der Co-Pilot hatte seinen Kollegen angegriffen, woraufhin das Flugzeug in einen gefährlichen Sturzflug geriet und das Cockpit zeitweise völlig unbemannt war.

Tal, ein israelischer Geschäftsmann, war Augenzeuge dieser dramatischen Ereignisse und berichtet der Jerusalem Post von den Momenten, in denen das Flugzeug die Kontrolle zu verlieren drohte. Er sah, dass ein Pilot verletzt war und ein anderer in einen Kampf verwickelt war. Das Flugzeug verlor dabei massiv an Höhe. In dieser kritischen Situation erkannte Tal, dass zwei Piloten zufällig in seiner Nähe saßen. Er musste sie anschreien und schütteln, um sie zum Cockpit zu bringen, denn beide standen unter Schock. Einer der beiden ging schließlich nach vorn und übernahm die Kontrolle über das Flugzeug, während der andere länger brauchte, um sich von dem Schock zu erholen.

Der Angreifer wurde von mehreren Passagieren überwältigt. Nach Tals Darstellung waren es drei weitere Israelis, die den Co-Piloten körperlich bezwangen. Um sicherzustellen, dass er keine weiteren Anschläge verüben konnte, wurde er mit Ladekabeln gefesselt. Ein israelischer Zahnarzt, der sich ebenfalls an Bord befand, kümmerte sich um den schwer verletzten indischen Piloten und versorgte seine Wunden.

Nachdem die unmittelbare Gefahr gebannt war, übernahmen die Passagiere auch die Kontrolle über die Sicherheit an Bord. Die beiden Piloten im Cockpit teilten den Besatzungsmitgliedern mit, dass von nun an die Israelis die Kontrolle hätten. Neben jedes Besatzungsmitglied wurde ein Israeli gestellt. Tal beschrieb sein eigenes Handeln gegenüber der Zeitung als »Kampfunterstützung«. Es gab keinen formalen Plan und keine Befehlskette, wie er berichtet. Die Menschen hätten einfach verschiedene Aufgaben übernommen, getrieben von dem Gedanken, dass an den entscheidenden Stellen nur Israelis sein sollten.

Das Flugzeug landete schließlich sicher in Saudi-Arabien. Die israelische Regierung geht bereits von einem dschihadistischen Terroranschlag aus, obwohl die genauen Motive und Absichten des Co-Piloten noch immer ungeklärt sind. Bekannt ist jedoch, dass der Angreifer bereits in der Vergangenheit als Sicherheitsrisiko galt. Die Darstellung der Ereignisse durch Tal kann derzeit nicht unabhängig bestätigt werden, wirft aber Fragen auf über die Sicherheitsüberprüfungen bei Flydubai und darüber, wie schnell eine Situation an Bord eines Flugzeugs eskalieren kann.

Im Cockpit war niemand. Ich musste die beiden Piloten schütteln, damit sie nach vorn gingen und die Kontrolle über das Flugzeug übernahmen, weil es im Sturzflug war.
— Tal, israelischer Geschäftsmann und Augenzeuge
Alle Israelis waren sich einig, dass wir an den entscheidenden Stellen nur Israelis haben sollten.
— Tal zur Jerusalem Post
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